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T a n z A r t  d i g i t a l   2 0 2 1

Gießen 16.-29.08.2021



D I E   V E R A N S T A L T U N G S O R T E

TIEFGARAGE RATHAUS UG1

STADTTHEATER GIEßEN

BERLINER PLATZ



DONNERSTAG 26.08. 19:00-20:00 Uhr
TIEFGARAGE RATHAUS UG1

THE EXPERTS


BEGRÜßUNG: Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz


POUR MILES D.

Tchekpo Dance Company - Bielefeld/Westafrika

Pour Miles D. ist eine Hommage an den großen Jazztrompeter und Komponisten Miles Davis (1926-1991), der als "Picasso des Jazz" bezeichnet wird. Wie kaum ein anderer afroamerikanischer Musiker hatte er den zeitgenössischen Jazz geprägt und wurde auch aufgrund seines erfolgreichen Widerstands gegen rassistische Diskrimierung weltweit verehrt. Seine musikalische Kreativität war enorm. Nachdem er 1991 infolge eines exzessiven Lebensstils an einem Schlaganfall starb, komponierte das "Standards Trio", bestehend aus Keith Jarret, Piano, Gary Peacock, Bass, und Jack DeJohnette, Schlagzeug, für ihn, ihr großes Vorbild, ein Album mit dem Titel "Bye Bye Blackbird".
Der Tänzer und Choreograf Tchekpo Dan Agbetou bezieht sich mit seinem Solo "Pour Mi- les D." auf dieses Album. Bewusst verwendet er für seine Hommage "Pour Miles D." eine bestimmte Technik des Jazzrock-Tanzes, genannt "Jeux de Jambes". Tchekpo Dan Agbetou, ein großer Meister dieses Stils, spielt mit den Beinen Trompete.

Choreographie und Tanz: Tchekpo Dan Agbetou
Dramaturgie und Bühnenbild: Elisabeth Masé mit Tchekpo Dan Agbetou

¿Adonde (Duett)
Compagnie Irene K - Belgien


¿Adonde erkundet die Bewegungen dieser erschöpften und vibrierenden Körper, die von der Ferne angezogen werden, sich jedoch an die Vergangenheit klammern. Diese Körper, zerrissen zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten,zwischen dem zu viel und nicht genug, zwischen der Hoffnung und der Angst, sich zu irren, zu täuschen, und wieder zu leiden. Geh! Wage es endlich! Nachdem du so viel darüber nachgedacht hast.

Choreografie: Irene Kalbusch
Tanz: Gold Mayanga, Nonna Mummix




DONNERSTAG 26.08.21 21:30-23:00 Uhr
STADTTHEATER GIEßEN

DIGITAL LIFE


Tanzcompanie Gießen

Live Performance auf der Eingangstreppe des Theaters

Die Tänzer*innen der Tanzcompagnie Gießen haben einzeln während der Pandemie choreografische Miniaturen erarbeitet, die in dieser Performance zu einem Stück verbunden wurden.

Choreografie und Tanz: Gleidson Vigne, Emma Jane Howley, Julie Meulemeester, Madeleine Salhany, Magdalena Stoyanova, Mona Lisa Rigal, Michael D'Ambrosio, Jeremy Curnier, Oskar Eon, Giovanni Fumarola und Floriado Komino Musik: Steve Reich

12 video-based choreographic works

Zwölf Solo-Arbeiten der Tänzer*innen der Tanzcompagnie Gießen, die sich im Lauf der Pandemie mit Videotanz auseinandergesetzt haben. Als Thema und Inspiration für die Choreografien haben die Tänzer*innen sich wahlweise an einem Objekt, einer Farbe und einem Text orientiert.

Choreografie,Tanz und Videoschnitt: Maria Adriana Dornio, Marine Henry, Emma Jane Howley, Julie Meulemeester, Madeleine Salhany, Magdalena Stoyanova, Mona Lisa Rigal, Michael D'Ambrosio, Jeremy Curnier, Oskar Eon, Giovanni Fumarola und Floriado Komino
Musik: Patrick Schimanski und Luis Eon

Mit Zustimmung des Kulturamtes Gießen durfte die Tanzcompagnie Gießen die Unterstützung der AUFTAKT Performance für diesen Event umwidmen.





FREITAG 27.08. 18:00-19:00 Uhr
BERLINER PLATZ - LED-WAND

FLUXUS, SUXULF & OTHER SCORES

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst - Frankfurt am Main

Ein Projekt mit Studierenden des Studiengangs Bachelor Tanz, der speziell für TanzArt ostwest 2021 digital konzipiert wurde. Unterstützt von der Hessischen Theaterakademie.


Meta Score: Dieter HeitkampTanz/Performance:
I_ Tadas Almantas, Vega Diesveld, Yeji Lim, Xavier Lott, David mcMillan Mikkelsen, Andrii Punko, Emma Rasmussen, Ilgim Uz, Emanuela Vurro
II_ Julia Alsdorf, Naia Bokos, Judith Coumans, Silja Ellebye, Mathilde Ferro, Pietro Gallo, Luca Völkel
III_ Ariadni Agnanti, Eunbin Kim, Ian Kim, Clara Valdera Barbero
Musik: Allen Bukoff - Fluxus Pirate Radio Broadcast - Detroit, 2008
Text: Manifesto Georges Maciunas, Festum Fluxorum Fluxus, Düsseldorf-Februar 1963
Video: Tadas Almantas, Dieter Heitkamp
Schnitt: Tadas Almantas
Adaptierte Scores von Ken Friedman, Larry Miller, Emmett Williams, Milan Knizak, Nita Little, Alison Knowles, Lisa Nelson, Eric Anderson, Tristan Tzara, George Brecht, Yoko Ono und Dieter Heitkamp




FREITAG 27.08. 19:00-20:00 Uhr
TIEFGARAGE RATHAUS UG1

COMPRESSIBLE SENTIMENTS

Eng Kai Er/Singapur-Deutschland

Compresible Sentiments wurde erstmals 2018/2019 im Rahmen der Gruppenausstellung "Dissolving Margins" vom Institute of Contemporary Arts in Singapur in Auftrag gegeben und aufgeführt. 2020 wurde die Performance für das Festival "Proposals for the circumstances" neu erarbeitet.
In Compressible Sentiments drückt T-Rex seine übergroßen, überwältigenden Gefühle aus. Schließlich ist er viel mehr als ein Stofftier: er ist Ikone, Kostüm, Objekt, Internet-Meme, Dinosaurier, Spielzeug, ausgestorbenes Tier, Fühler der Gefühle und Denker der Gedanken. Er ist berührungshungrig, Corona-geplagt, verwirrt und unendlich optimistisch! (in Englischer Sprache - selbstverständlich mit Dinosaurier-Tanz).

Dinosaur: Eng Kai Er
Guest dancer: Marcel Kummer
Costume (baby-dino suit): Lisa Horvath

Eng Kai Er wurde in Singapur geboren und ist regelkonform aufgewachsen. Heute ist sie meist ein Fragezeichen mit einer Beschwerde vermischt. Nach einer schrecklichen, vergeudeten Jugend rehabilitiert sie sich durch langsames Tanzen, schnelles Schreiben und das Füllen einer recycelbaren Plastiktüte mit sanften und gemeinen Witzen. Sie studiert am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen




FREITAG 27.08. 21:00-22:00 Uhr
BERLINER PLATZ - LED-BILDSCHIRM

EUROPEAN CONNECTIONS


Existence - We are the fancy people
Skopie Dance Theatre/Nordmazedonien

Choreograpie und Regie: Risima Risimkin
Tanz: Adrijana Danchevska, Boban Ruseski, Sara Cvetkovska, Jovana Zajkova & Tereza Lazarev
Musik: Viktor Filipovski & Vladimir Trpvceski
Kostüme: Blagoj Micevski
Produktion Interart Culture Centre

Concert for eight...
Alma Mater Europaea - Dance Academy - Ljubljana /Slowenien

Choreographie, Tanz: Nataša Djurić, Daša Janičijevič, Maša Kunovac, Nina Vončina
Johanna Greiner, Tina Habun, Neža Blažič, Daša Resnik
Mentor: Rosana Hribar
Music: Bast, Johann Sebastian Bach
Light design: Danilo Pečar
Video: Matjaž Mrak
Koproduktion: Dance Theatre Ljubljana - PTL
Die Performance ist eine eigenständige Arbeit der Studierenden der Tanzakademie, die im Rahmen des Kompositions- und Kreativforschungsprozesses entstanden ist.

Alter Ego Tanzcompagnie Gießen Choreographie: Tarek Assam
Tanz: Michael Bronczkowski, Manuel Wahlen
Musik: Alva Noto and Ryuichi Sakamoto

The lost art of grief Marie Goeminne Dans/Amsterdam
Choreographie: Marie Goeminne
Tanz: Lisa Kasman, Maaike van de Westeringh
Musik: Elisa Battistutta
Kamera und Bearbeitung: Jocelyne Moreau

Through touches
DANS.KIAS/Wien

Choreographie, Regie: Saskia Hölbing
Tanz: Saskia Hölbing, Ardan Hussan, Leonie Wahl
Musik: Heinz Ditsch
Text: Saskia Hölbing
Licht: Reto Schubiger
Management: Simon Hajós
Videoproduktion: PetersBurg Film
XD-Cams: Lukas Stein, Peter A. Egger,
AV-Design &post: Peter A. Egger




FREITAG 27.08. 22:00-23:00 Uhr
STADTTHEATER GIEßEN - FASSADENPROJEKTION

SIX ON SCREEN


Tanzcompagnie Gießen
Portfolio 1

Dare to be together
La Verita Dance Company/Belgien

"Dare to be together" reflektiert die Kühnheit des Zusammenlebens zwischen den beiden fundamentalen Punkten Geburt und Tod. Im Mittelpunkt stehen besonders die Emotionen, die durch Berührung und Umarmungen ausgelöst werden. Dabei wird das Bedürfnis des Körpers sichtbar, mit anderen Körpern eins zu werden, auch wenn es nur flüchtig geschieht.
Choreographie: Alex Kyriakoulis
Tanz: Petros Tsofillias, Noni Boufi, Katerina Mageraki
Musikkomposition / Cello: Alexandros Kasartzis
Assistenz Choreographie: Natasa Frantzi
Mit Unterstützung: Tanzkulturzentrum (GR)
Film und Schnitt: RGB Productions

Frieda
Stradodanza/Ulm

Choreographie und künstlerische Leitung: Domenico Strazzeri
Tanz: Marcella Centenero, Katharina Krummenacher, Daniela Molina Garfias, Ines Meißner, Hanna
Musik: Joáo Braun
Kostüme: Christina Schlumberger
Bühne: Katrin und Domenico Strazzeri
Licht: Paul Stauber
Assistenz und Training: Caterina Salvadori

1:1 und Empty Hands Lucyna Zwolinska/Polen
Choreographie und Tanz: Lucyna Zwolinska
Musik, Film und Schnitt: Gabriele Basilico

45
Theater Pforzheim - Ballett

45cm Abstand empfindet der Mensch im Durchschnitt als natürlich, um sich in der eigenen Schutzzone zu fühlen. Wie lässt sich dennoch Verbindung und Verbundenheit von Menschen choreografisch reflektieren? Entstanden im Lockdown 2020, zeigt sich "45" als eine energetisch dichte von Rhythmus durchzogene und vorangetriebene Tanzkomposition, in der die Körper der Tänzer*innen, ihr Bewegen und ihr Atmen aufeinander bezogen sind. Berührungen entfalten sich in Momenten von Simultanität, bis sie wieder zerbrechen. Mirko Ingrao, Tanzfilm-Regisseur und Tänzer beim Ballett Theater Pforzheim erstellte aus der ursprüngliche Fassung eine 10-minütige Filmversion Choreografie: Damian Gmür
Tanz: Stella Covi, Selene Martelo, Abraham Iglesias Rodriguez, Hyeun-Woo Bae, Yannis Brissot, Alex Ferro, Fabienne Deesker, Soraya Leila Emery
Komposition/Sound: Fabian Schulz
Kostüme: Katharina Andes
Licht: Andreas Schmidt
Dramaturgie: Alexandra Karabelas
Video: Michael Maurissens, Mirko Ingrao

Who's afraid of the Big Bad Wolf?
act:on-Tiago Manquinho/Braunschweig

Gemeinsam mit den Tänzer:innen will Choreograf Tiago Manquinho das Bewusstsein dafür schärfen, wie stark das "Spiel" mit Angst unsere Verhaltensweise beeinflussen und uns selbst in den "Bösen Wolf" verwandeln kann.
Choreographie: Tiago Manquinho in Zusammenarbeit mit den Tänzer:innen
Tanz: Cecilia Castellari, Francesca Ciaffoni, Jonathan Bringert
Kostüme: Tiago Manquinho
Musik: Kimmo Pohjonen, Tautumeitas, Jóhann Jóhannsson
Kamera: Tiago Manquinho, Oliver Schirmer




SAMSTAG 28.08 19:00-20:00 Uhr
TIEFGARAGE RATHAUS UG1


REANIMATIONSTRAINING / OVERLAB/P
Felix Falczyk & Johanna Herschel/Frankfurt
Tiefgarage Rathaus / UG1

In dieser Performance wird das Zusammenkommen von Menschen als ein Ernstfall simuliert. Statt uns auf einen Ernstfall vorzubereiten, treffen wir uns also, um gemeinsam unser Zusammenkommen zu untersuchen. Wir nehmen Gesten und Positionen auseinander und setzen sie neu zusammen. Wir loten aus, wie wir zueinander in Verhältnis gesetzt werden und wie wir uns anders zueinander in Verhältnis setzen könnten. Aus einer bekannten Situation wird eine unbekannte Konstruktion. Können wir den Ernstfall proben?

Konzept & Performance: Felix Falczyk, Johanna Herschel
Die Performance ist auf 10 Teilnehmer*innen begrenzt

Die Aufführung "Reanimationstraining" findet im Rahmen des ID_Tanzhauses Frankfurt Rhein-Main statt. Das ID-Tanzhaus Frankfurt Rhein-Main ist eine Initiative von ID_Frankfurt - Independent Dance and Performance e.V., unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR - Hilfsprogramm Tanz




SAMSTAG 28.08 21:00-22:00 Uhr
BERLINER PLATZ - LED-BILDSCHIRM

EAST MEETS WEST

Me and Me
Shenzhen Arts Company/China


Ich und ich selbst - herausfinden und kämpfen
Ich und ich selbst - wachsend und abnehmend
Ich und ich selbst - verheddern sich, während ich mich wundere
Ich und ich selbst - wachsen beim Gehen
Welche Stimme gehört mir?

Choreographie: Yang Jingxian, Zheng Danlu, Chen Chen
Mentors: Yang Jingxian, Chen Chen, Lu Yaqi
Tanz: Ren Jie, Lai Chuyu, Jia Wenrui, Li Yi, Yang Qianyu, Chen Yuhan, Chu Lumei, Fu Jiaorao, Zhang Jinli, Lin Xueting, Chen Tingyu, Zhang Wenxi, Cai Shuman, Liu Yanhan, Wu Jinmuzi
Musik: Alexandre Desplat
Video Produktion: Liu Yuzhuo,Wang Qi, Hu Hui, A Xiong, Zhang Hui
Produzent: Huang Qicheng
Koordinator: Huang Hongye
In Kooperation mit: Dancebook Image Production Broadcasting Center

720°
Theater St. Gallen - Tanzensemble/Schweiz


Der Tanzfilm 720° ist eine Hommage an den Theaterbau des Theaters St.Gallen, ein Gebäude im Stil des Brutalismus, entworfen vom Schweizer Architekten Claude Pailliard. Das Design basiert auf dem Hexagon, das als gleichseitiges Sechseck 720° ergibt. Das aus Beton gebaute Theater wurde 1968 eingeweiht, erntete Kritik und Lob der Öffentlichkeit, behauptete sich über die Jahre hinweg und ist nun ein denkmalgeschütztes Wahrzeichen.
Die Choreografie, ist an dieses Gebäude gebunden, erforscht verschiedene Orte in dieser Struktur und enthüllt überraschende Perspektiven und Ansichten eines Gebäudes, das von Liebe zu Hass alle möglichen Empfindungen auslöst. Auch die Musik zu 720° ist aus dem Gebäude geboren, der Klang entstand und wurde inspiriert durch die Materialien, aus denen das Theater erbaut wurde. Unmittelbar vor der Renovierung des Theaters gedreht, ist der Film zudem ein vorläufiger Abschied an das Gebäude, das in den nächsten Jahren geschlossen sein wird.

Choreographie, Regie und Kostüme: Kinsun Chan
Tanz: Pamela Campos, Sami Charfeddine, Guang-Xuan Chen, Bérénice Durozey, Manuel Fernández Zunino, Stefanie Fischer, Samory Flury, Swane Küpper, Mei-Yun Lu, Lorian Mader, Lena Obluska, Florent Operto, Emily Pak, Naiara Silva de Matos, Chen-Chiang Wu, Minghao Zhao
Musik: Maximilian Näscher, Fabian Kläsener
Kamera und Schnitt: Reto Müller

Theater Koblenz - Ballett
Nicht mit dir und nicht ohne dich


Am Anfang und Ende steht dasselbe Thema: die langsam schreitende Aria. Eine prachtvolle französische Ouvertüre markiert die Mitte des Werkes. Bachs Goldberg-Variationen faszinieren mit ihrer durchdachten Symmetrie, größter Kunstfertigkeit und einer inspirierenden Vielfalt, die ihres Gleichen sucht. Die Variationen durchleben jeden Affekt des menschlichen Daseins und fangen zugleich den Moment der Endlichkeit durch das wiederkehrende Anfangsthema ein. Ein musikalisches Meisterwerk, das in all seiner Finesse spüren lässt, was den Menschen ausmacht.
Steffen Fuchs begibt sich auf die Erforschung dieser Menschlichkeit. 15 Tänzer. 15 Soli. Jeder für sich und doch nicht allein. Im Austausch zwischen Körper und Musik entsteht zu ausgewählten Variationen in der Version für Harfe ein aufs Wesentliche konzentriertes Miteinander.

Choreographie: Steffen Fuchs
Tänz: Ana Beschia, Arek Glebocki, Emmerich Schmollgruber und Ami Watanabe
Musik von Johann Sebastian Bach
Video und Schnitt: Thiemo Hehl für das Theater Koblenz
Schnitt: Britta Bischof

Baroque Pearl
Ariadni Toumpeki/Zypern


Wir sind Teil einer ewigen Schleife, die manchmal von einer abnormalen Situation, einer unerwartete Sequenz voller widersprüchlicher Qualitäten, Formen und Impulsen unterbrochen wird...im übertragenen Sinn, in einer eintönigen und endlosen Perlenkette ragt eine einzigartige und nicht kugelförmige Perle heraus: eine barocke Perle

Choreographie: Ariadni Toumpeki
Tanz: Ifigeneia Toumpeki
Musik: Bobby McFerrin & Yo Yo Ma

Die Zeit ist reif
Staatstheater Braunschweig - Tanztheater


Tanz- und Performance-Parcours von Gregor Zöllig durch das Staatstheater Braunschweig als Ort der Begegnung. Ein Manifest für die Gemeinschaft

Ein Film von Gregor Dobiaschowski
Inszenierung: Gregor Zöllig
Choreographie: Gregor Zöllig & Tänzer*innen
Choreographische Mitarbeit: Sue McDonald, Ryan Mason
Tanz: Levente Balint, Bettina Bölkow, Fenia Chatzakou, Anna Degen, Brandon Feeney, Joshua Haines, Steffi de Leeuw, Johannes Lind, Gabriela Luque, Mariateresa Molino, Sofia Romano, Nils Röhner, Mátyás Ruzsom, Nao Tukohashi
Kamera: Gregor Dobiaschowski
Kameraassistenz: Laura Kothe, Marlena Paetz
Dramaturgie: Ira Goldbecher
Installation & Kostüme: Sabine Mader
Ausstattungsassistentin: Annika Bethke

Die Geschichte vom Soldaten (Ausschnitt)
Theater Plauen-Zwickau - Ballett


Regie und Choreographie: Annett Göhre
Tanz: Lorenzo Colella, Miyu Fukagawa, Julian Greene u.a.
Musik von Igor Stravinsky; Texte von C.F. Ramuz
Gespielt von: Mitglieder der der Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau
Musikalische Leitung: GMD Leo Siberski
Ausstattung: Annett Hunger
Filmrealisierung: Tiefglanz Film
Filmregie: Johannes Richard Voelkel
Kamera und Montage: Shai Levy
Sprecher: Michael Günther

1917 - der I. Weltkrieg geht in seine entscheidende Phase, die Spanische Grippe hat die Welt fest im Griff und die Theater sind geschlossen. In dieser Situation entsteht dieses berühmte Werk der klassischen Moderne über einen jungen Mann, der durch die Begegnung mit dem Teufel zu seiner Stärke findet. Indem sich Musik, Tanz und Spiel mit Elementen des Filmes mischen, nutzt die Company des Theaters Plauen- Zwickau die Bedingungen der Corona-Pandemie zur Erweiterung der eigenen Ausdrucksmittel und fügt dem Gesamtkunstwerk noch eine weitere Ebene hinzu.

Ascent
Spellbound Contemporary Ballet/Italien


Ascent (Aufstieg) ist ein Symbol für eine schöpferischen Zerstörung, ein Prozess ständiger Mutation, der die Struktur einer Beziehung unaufhörlich revolutioniert, das Alte zerstört und immer eine neue Sichtweise schafft. Ascent ist eine zirkuläre Aktion, die die einzig mögliche Lösung in dem divergierenden Gedanken findet: das Ende einer Beziehung ist nicht automatisch der Beginn einer Neuen.

Choreographie: Mauro Astolfi
Tanz: Mario Laterza, Giuliana Mele
Musik: Jacaszeck




SAMSTAG 28.08. 22:00-23:00 Uhr
STADTTHEATER GIEßEN - FASSADENPROJEKTION

LANDSCAPES

Tanzcompagnie Gießen
Portfolio 2

Winterreise Fragment
Roberto Scafati & DAF-Professional 2-Rom/Italien

Choreographie: Roberto Scafati
Tanz: Tänzer*innen von DAF Rom-Professional 2
Musik: Reinterpretation von F. Schubert

Collage
Theater Hagen-Ballett

Ballettdirektion: Waltraud Körver
Künstlerische Assistenz & Trainingsleitung: Francesco Vecchione
Produktionsleitung: Sophia Lindemann

    Nicht für dich
    Idee, Choreographie und Kostüme: Sara Peña
    Tanzende: Alexandre Démont, Jeong Min Kim, Antonio Moio, Amber Neumann

    Art is a dirty job but someone hast to do it
    Choreographie: Antony Rizzi, Alessandro Costagliola
    in Zussammenarbeit mit: Filipa Amorim, Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Jeong Min Kim. Noemi Emanuela Martone, Federica Mento, Bojan Micev, Antonio Moio, Amber Neumann, Sara Peña, Ambre Twardowski, Suzanne Vis

    Prolog - Schwanensee - Aufgetaucht
    Konzept, Choreographie, Bühne: Marguerite Donlon
    Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowski
    Orchesterbearbeitung: Rodrigo Tomillo, Sam Auinger, Claas Willeke
    Musikalische Leitung: Rodrigo Tomillo
    Kostüme: Markus Maas
    Licht: Hans-Joachim Köster
    Video: Denislav Kanev, Zachary Chant
    Choreographische Assistenz: Francesco Vecchione

    Fragile
    Konzept, Choreographie, Bühne: Marguerite Donlon
    Musik: Johann Sebastian Bach, Michio Woirgardt
    Kostüme, Bühnenbildassistenz: Soojin Oh
    Licht: Ernst Schießl
    Klavier: Uroš Ugarković
    Assistenz: Amber Neumann
    Tanz & Co-Choreographie: Gennaro Chianese, Ciro Iorio, Jeong Min Kim, Federica Mento, Bojan Micev, Antonio Moio, Dario Rigaglia, Ambre Twardowski, Suzanne Vis

    Jurema
    Konzept, Choreographie, Bühne: Francesco Vecchione
    Musik: Wolfgang Amadeus Mozart, Frantz Casséus, Miguel Resende Bastos
    Licht: Ernst Schießl
    Assistenz: Amber Neumann
    Tanz & Co-Choreographie: Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Jeong Min Kim, Noemi Emanuela Martone, Federica Mento, Bojan Micev, Antonio Moio, Amber Neumann, Dario Rigaglia, Sara Peña, Ambre Twardowski, Suzanne Vis


TanzGedichte
Strado Compagnia Danza, Ulm


Choreographie und künstlerische Leitung: Domenico Strazzeri
Tanz: Marcella Centenero, Ines Meißner, Cecilia Ponteprimo, Jeff Pham Assistenz: Caterina Salvadori
Musik: Julian Moldering
Kostüme: Christina Schlumberger
Licht: Paul Stauber
Fotografie/Layout: Nik Schölzel
Mitwirkende: Hannah Münch

Ausschnitt aus Othello
Stadttheater Bremerhaven - Ballett


Choreographie & Inszenierung: Sergei Vanaev
Tanz: Tanaka Lionel Roki (Othello), Ting-Yu Tsai (Desdemona), Stefano Neri (Jago), Alicia Navas Otero (Emilia), Renan Carvalho de Oliveira, Lidia Melnikova, Volodymyr Fomenko, Ming-Hung Weng, Mara Peyer, Eefje van den Bergen, Naina Zannantsoa und Gian Luca Lazzarini
Bühne & Kostüme: Darko Petrovic Choreographische Assistenz: Wen-Hua Chang Kamera & Schnitt: Pietro D'Alessandro Eine PiePictures Produktion




SONNTAG 29.08. 19:00 Uhr
TIEFGARAGE RATHAUS UG1

NOBODY STANDS FOR NOTHING
Elena Rose Light/USA-Deutschland


Alleine gemeinsam sprechen wir uns selbst ins Sein. Unsere Stimmen und Körper überlagern sich, existieren irgendwo in der Mitte von laut und leise, zwischen einem Schrei und einem Flüstern. Banalitäten kriechen auf unsere Zunge und enthüllen unsere innersten Wünsche. Nichts ist rein. Unter unserer Haut liegt unsere soziale Konditionierung, unsere politische Position, die Intonation der Stimme der Eltern. Gefangen in einem Kreislauf von Verwirrung und Klarheit, hören wir uns und einander aufmerksam zu. Vielleicht wissen wir dann, was zu tun ist. Vielleicht nicht.
"Nobody stands for nothing" entsteht aus körperlichen Praktiken, die die Choreographin als nicht-binäre Person unternimmt, und die geschlechtsverändernde Hormone einnimmt.

Konzept und Realisation: Elena Rose Light in Zusammenarbeit mit Anna Lublina, Kai Er Eng, René Alejandro Huari Mateus, and Darío Bardam Tanz: Anna Lublina, Kai Er Eng, Elena Rose Light

Elena Rose Light ist Choreografin, Performerin und Kulturarbeiterin, die ursprünglich aus Südkalifornien stammt und sich derzeit zwischen Brooklyn und Gießen aufteilt. Ihre choreografische Arbeit basiert auf dem Potenzial somatischer Empathie, Denk- und Herrschaftssysteme neu zu organisieren.




SONNTAG 29.08. 21:00 Uhr
LED-BILDSCHIRM, BERLINER PLATZ

FOCUS ON PEOPLE

Vom Lockdown Zurück zur Normalität
Rolf K. Wegst/Gießen


Mitglieder der Tanzcompagnie Gießen geben einen Einblick in ihr Leben während des Lockdowns. Im Herbst 2020 gab es eine kurze Hoffnung auf ein Zurück zur Normalität...Eine Tanzcompagnie fährt wieder hoch -Eine Foto-, Text- und Materialsammlung von Rolf K. Wegst über die Tanzcompagnie Gießen unter der Leitung von Tarek Assam.
Unterstützt durch ein Arbeitsstipendium der hessischen Kulturstiftung

Dodging-Boys in Sync
Jakob Schnack Krog & Simon David Zeller/Gießen-Kopenhagen

Choreographie, Performance, Kamera und Schnitt: Jakob Schnack Krog und Simon David Zeller
Outside Eye: Jay Tebogo Fiskerstrand
Musik: Fleetwood Mac

A Song Without Words
Max Levy/USA-Deutschland

Die Vermeidung von Konfrontationen, Intimität, Risiko und deren Konsequenzen, in Zeiten von gesellschaftliche Instabilität bilden die Themen der Performance Konzept Choreographie und Regie: Max Levy
Choreographie: Max Levy, in Zusammenarbeit mit Miguel Toro
Tanz: Max Levy und Miguel Toro
Musik: Max Levy, nach Felix Mendelssohns Liedern ohne Worte op. 30-6 Nr. 12 in fis-Moll
Kamera und Trailer: Jubal Battisti, Yaiza Davilla Gomez
Die Produktion wurde durch das Projektstipendium der Hessischen Kulturstiftung ermöglicht, Gefördert vom Künstlerhaus Mousonturm und dem Hessischen Staatsballett im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main, Kulturzentrum am Eurobahnhof und vom Ministerium für Bildung und Kultur Saarland.




SONNTAG 29.08. 22:00 Uhr
STADTTHEATER GIEßEN - FASSADENPROJEKTION

DIGITAL LIFE
Tanzcompagnie Gießen

Live Performance auf der Eingangstreppe des Theaters


Die Tänzer*innen der Tanzcompagnie Gießen haben einzeln während der Pandemie choreografische Miniaturen erarbeitet, die in dieser Performance zu einem Stück verbunden wurden

Choreografie und Tanz: Gleidson Vigne, Emma Jane Howley, Julie Meulemeester, Madeleine Salhany, Magdalena Stoyanova, Mona Lisa Rigal, Michael D'Ambrosio, Jeremy Curnier, Oskar Eon, Giovanni Fumarola und Floriado Komino
Musik: Steve Reich

12 video-based choreographic works

Zwölf Solo-Arbeiten der Tänzer*innen der Tanzcompagnie Gießen, die sich im Lauf der Pandemie mit Videotanz auseinandergesetzt haben. Als Thema und Inspiration für die Choreografien haben die Tänzer*innen sich wahlweise an einem Objekt, einer Farbe und einem Text orientiert.

Choreografie, Tanz und Videoschnitt: Maria Adriana Dornio, Marine Henry, Emma Jane Howley, Julie Meulemeester, Madeleine Salhany, Magdalena Stoyanova, Mona Lisa Rigal, Michael D'Ambrosio, Jeremy Curnier, Oskar Eon, Giovanni Fumarola und Floriado Komino
Musik: Patrick Schimanski und Luis Eon

Mit Zustimmung des Kulturamtes Gießen durfte die Tanzcompagnie Gießen die Unterstützung der AUFTAKT Performance für diesen Event umwidmen



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