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D A S   P R O G R A M M   2 0 1 9

Gießen 01.06.-10.06.2019

Koblenz 15.06.19

Eupen 12.06.2018



D I E   V E R A N S T A L T U N G S O R T E

Großes Haus - Stadttheater Gießen, Berliner Platz, Innenstadt

taT-studiobühne, Stadttheater Gießen

johanniter luftrettungszentrum

U2 | tiefgarage berliner platz

UKGM

innenhof altes schloss

Theater Koblenz

Alter Schlachthof Eupen



johanniter luftrettungszentrum
IN | DE | FL | AIR
Site Specific-Performance von Lucyna Zwolinska

Premiere am 01.06. 19:30 Uhr (Festival-Auftakt um 19.00 Uhr)
2. Vorstellung am 02.06. 19:30 Uhr
3. Vorstellung am 09.09. 11:00 Uhr
4. Vorstellung am 10.06. 11:00 Uhr

Choreographie: Lucyna Zwolinska | Musik: Gabriele Basilico | Kostüme: Provvidenza Valenti | Dramaturgie: Johannes Bergmann | Mit: Tanzcompagnie Gießen

Mehrmals am Tag kreist "Christoph Gießen", der Rettungshubschrauber der Johanniter Unfallhilfe, über der Stadt und der Region Gießen. Von seinem markant-roten Hangar an der Lahnstraße aus ist er 24 Stunden im Einsatz, um Leben zu retten. Dort, wo sich das hoch technisierte, medizinisch voll ausgestattete Flugobjekt und Extremsituationen menschlicher Existenz begegnen, reflektiert IN | DE | FL | AIR Eigenschaften, Möglichkeiten und Auswirkungen des unsichtbaren Elements Luft. Es geht hoch hinaus; Notfälle inbegriffen.


  




UKGM
STATION TANZ | KÖRPER-ERZÄHLUNGEN
Site Specific-Performance von und mit Paolo Fossa und Esra Schreier

So unterschiedlich die Menschen sind, die in einem Krankenhaus zusammenkommen, so unterschiedlich sind auch ihre (Leidens-) Geschichten ... Esra Schreier, Schauspielerin am Stadttheater Gießen und Paolo Fossa, Tänzer, Performer und Choreograph, lassen sich vom Mikrokosmos Krankenhaus inspirieren und machen ihn mit anderen Sinnen erfahrbar: ein poetisch-tänzerischer Parcours zu jeweils neuen Orten.

02.06. / Uhrzeit 15:00 Uhr
04.06. / Uhrzeit 14:30 Uhr
05.06. / Uhrzeit 14:30 Uhr
Universitätsklinikum Gießen | Treffpunkt Hauptgebäude | Eintritt frei





U2 | tiefgarage berliner platz, 2.6.2019
OVERLAB/P - Chairs | 17 Uhr
Performance von Merle Böhnhardt
anschließend Künstlergespräch

Mit: Vanessa Bärtsch, Sabah Qalo, Juan Urbina, Amelia Uzategui Bonilla

Stühle sind werden zum Bindeglied einer Gruppe von Menschen. Vier Performer bauen und zerstören und geraten in ein pulsierendes Kettenspiel, in dem ausrangierte Sitzgelegenheiten zu verschroben verwinkelten Bauwerken aufgetürmt werden. In einer kleinteilig wachsenden Geräuschkulisse erwecken die Stühle den Anschein von weit mehr als nur stumme, immobile Objekte des Alltags.

in Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie






innenhof altes schloss, 6.6.2019
ERKLÄR MIR, DIE BLAUE STUNDE | 17 Uhr
Lyrik | Tanz | Musik

Tanz: Maria Adriana Dornio
Rezitation: Mechtild Hobl-Friedrich

Gedichte von Rose Ausländer, Ingeborg Bachmann und Ulla Hahn verschmelzen mit zeitgenössischem Tanz und Musik zu einem Miniatur-Gesamtkunstwerk in historischem Ambiente.





taT-studiobühne, 6.6.2019
CARMEN | 20 Uhr
Tanzabend von Ivan Strelkin | Musik von Rodion Shchedrin nach Georges Bizet

Choreographie: Ivan Strelkin | Bühne und Kostüme: Sandra Li Maennel Saavedra | Dramaturgie: Johannes Bergmann | Mit: Tanzcompagnie Gießen

Premiere im Anschluss Premierenfeier und Performance

Wie leicht erliegen wir der erotischen Verführung. Und wie schnell ist es um uns geschehen, wenn die Eifersucht aufkeimt und das Objekt der Begierde unerreichbar wird; wir verzehren uns vor Liebe. Wenn das Sehnen und die Leidenschaft ins Unermessliche steigen, muss es zur Katastrophe kommen... Die Novelle CARMEN von Prosper Mérimée (1847) erzählt die tragische Liebesgeschichte des Zigeunermädchens Carmen und des Soldaten José im spanischen Sevilla. Als Oper von Georges Bizet wurde sie weltberühmt. Doch seit langem dient seine Musik auch als Grundlage für tänzerische Auseinandersetzungen.

Der junge Choreograph und Regisseur Ivan Strelkin absolvierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen den Studiengang Tanzkomposition und nimmt die Geschichte von CARMEN und die CARMEN-SUITE für Streichorchester und Schlagzeug von Rodion Shchedrin (1967) als Vorlagen für ein Panorama von Gefühlen und interagierenden Archetypen. Die Uraufführung seines Tanztheaterstücks fand Ende Mai 2018 mit dem Folkwang Tanzstudio in Essen statt und erfährt mit der Tanzcompagnie Gießen eine Weiterentwicklung.





U2 | tiefgarage berliner platz, 6.6.2019
BLUEHOUR@U2 | 22.30 Uhr
 
Tanz: Lorenzo Rispolano
Live-Musik: Martin Spahr

Eine performative Begegnung zwischen elektroakustischer Live-Musik und Zeitgenössischem Tanz verwandelt die Unterwelt des Berliner Platzes in ein urbanes Sound- und Tanzlabor.

- Eintritt frei -




U2 | tiefgarage berliner platz, 7.6.2019
OVERLAB/P - Mere Wool Bal.l | 17 Uhr
Performance von Oswaldo Mogollón
Mit: Oswaldo Mogollón, Nikolas Stäudte

MERE WOOL BAL.L ist ein performativer Versuch, kleine zarte Strukturen aufzubauen. Wollfäden, Wörter und Beziehungen können einen lockeren Zusammenhang herstellen. Aus spröden Verbindungen können Gedichte geknüpft und feste Muster werden. MERE WOOL BAL.L ist eine Überlebensstrategie, inspiriert von, manchmal vergessener, lateinamerikanischer Poesie... Ein Wollknäuel kann ein Anfang sein. in Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie




taT-studiobühne, 7.6.2019
TanzArt taT 1 | 20 Uhr

ARBRE
Compaña OtraDanza (Spanien)

Choreographie: Asun Noales
Tanz: Carmela Garcia; Alexander Espinoza
Musik: José del Aire

Früchte reifen, Blätter sprießen, neue Wege werden beschritten, jedes Jahr ... Die Zeit vergeht, man verändert sich, verabschiedet sich und trifft sich wieder, aber das Fundament bleibt; die Wurzel, die Essenz. Erfahrungen nähren das Gedächtnis, ummanteln die Existenz und hinterlassen Spuren in der Rinde ... Manchmal ist es notwendig, sich Zeit zu nehmen, um neue Wurzeln zu schlagen oder ins Dunkel zu gehen, um neu zu entstehen und hervor zu sprießen. ARBRE bedeutet Offenheit und Mut, sich dem Kreislauf der Natur zu stellen.









FRIENDSHIP AND FAREWELL
Shenzhen Arts Company (China)

Choreographie: Huang Qicheng
Tanz: Chen Jun
Traditionelle Chinesische Musik: Li Fanmo

"Du und ich sind unzertrennlich wie eine Person und ihr Schatten."

Menschen, die sich mögen, zelebrieren ihr Zusammensein, sie festigen ihre Freundschaft gerne bei einem Glas Wein. Doch wenn sie sich in Trauer und Schmerz trennen, greifen sie allein nach der Flasche, um ihren Abschiedskummer zu betäuben. FRIENDSHIP AND FAREWELL handelt von tiefen Emotionen. Und egal wie die Stimmung ist, Wein ist immer da ...



SHAHMARAN
Revolution Dance Company (Italien)

Choreographie: Davide Iacobone
Tanz: Angelica Dimattia, Martina Galasso, Sonia Mazzucca, Giulia Sorrenti; Davide Iacobone

Anfangen, aufhören, anfangen, aufhören und wieder anfangen. Was wirst du als nächstes essen? Wird irgendwas oder irgendwer deine nächsten Bisse spüren?
Der Unterschied zwischen einer Frau, einem Baby, einer Ameise, einem Telefon, einer Schlange und einem Staubsauger liegt wohl eindeutig in der Kalorienmenge, die der Mensch für einen konditionierten und falschen Hunger benötigt ... "Hunger-haben" scheint eine sich selbst produzierende gesellschaftliche "Therapie" geworden zu sein.

SHAHMARAN ("Schlangenkönigin") ist ein Mythos aus Mittelasien. Er inspiriert zu einer gesellschaftskritischen Auseinandersetzung mit der Konsumgesellschaft.



MANA ORITE
Choreographie und Tanz: Isabelle Nelson (Niederlande)
Musik: Anotonio Pinto, Rob Ruha, Nicholas Desamory
Musikediting: Fynn Roovers

Isabel Nelson geht auf exotische Spurensuche und lässt sich in MANA ORITE von der Kultur der Maori (Neuseeland) inspirieren. Sie verknüpft Elemente des rituellen Tanzes "Haka" mit der Legende von "Tane-Mahuta" und untersucht, wie Glaube, Tradition und Zusammenhalt das Verhältnis der Maori mit der Natur bestimmen.

In der Kultur der Maori stellt Tane den Schöpfer der Menschheit und der Welt dar. Tane teilt Himmel und Erde. Legenden beschreiben seine Heldentat, als er seine Eltern Ranginui (den Vater des Himmels) und Papatūānuku (die Mutter der Erde) aus der engen Umarmung entzweit, die die Dunkelheit der Welt umschließt.

Die Solotanzperformance taucht somit einerseits ab in die Genealogie der mythischen Figuren Neuseelands, erweitert ihren Horizont aber vor dem Hintergrund kultureller Diversität der westlichen Welt und fragt nach Prinzipien und Werten, die uns alle gleich erscheinen lassen.



CHARM Of FIGURE
Shenzhen Arts Company (China)

Choreographie: Huang Qicheng
Tanz: Chen Jun

Auch bei impulsiven Emotionen und akrobatischen Bewegungen anmutig und leicht zu wirken, ist ein oft genannter Wunsch und ein Idealbild im fernöstlichen Tanz. CHARM OF FIGURE ist eine poetisch-virtuose Verschmelzung von Aspekten traditioneller chinesischer Kampfkunst und Oper mit dem Rhythmus und der Dynamik des modernen Tanzes.





taT-studiobühne, 7.6.2019
TanzArt taT 2 | 22 Uhr

Curtis & Co. - Dance Affairs (Nürnberg)
DO YOU CONTEMPORARY DANCE?

Konzept, Choreographie und Performance: Susanna Curtis

„Within the transmogrified boundaries of human expectation, a unique amalgamation of physical insignia, juxtaposed with a more fine-tuned balance of neurological gesture, processed by means of individual selectivity, combine to present a kinetically topical, yet flexible reflection on social interdependancies.”

WIE BITTE?

Ja, so ähnlich wird manche zeitgenössische Tanzproduktion in Fachzeitschriften beschrieben ... aber keine Angst! Denn hier kommt DO YOU CONTEMPORARY DANCE? - was Sie schon immer über Zeitgenössischen Tanz wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten.

Mit Humor und Esprit begibt sich Susanna Curtis auf eine Abenteuerreise durch den Tanzdschungel. Gespickt mit Anekdoten präsentiert sie sowohl die allgemeine als auch ihre persönliche Geschichte des Zeitgenössischen Tanzes. Sie entdeckt augenzwinkernd den Tanz unter den modischen Mantel des Konzeptionellen, des Konzeptuellen und des Authentischen. Und überrascht sich selber bei der Wahrnehmung der theater-reifen Magie des Alltags: ein Solotanzabend der etwas anderen Art.

Eine Koproduktion von Curtis & Co. - Dance Affairs mit der Tafelhalle im Kunstkulturquartier Nürnberg.






U2 | tiefgarage berliner platz, 8.6.2019
OVERLAB/P - Translations | 17 Uhr
Performance von Olga Popova

Mit: Diana Christina De Fex Sierra, Olga Popova, Eva Streit, Burak Ertürk

In der Performance „Translations” beschäftigen sich die Künstler mit der Frage der Zusammenhänge und Übersetzbarkeit verschiedener Formen des Ausdrucks. Dabei wird mit Text, Sprache, Ton, Bewegung und Visualität gearbeitet. Im Laufe der Performance kristallisieren sich Relation und Paradoxien der Künste zueinander. Dabei transformieren sich nicht nur die Medien, sondern auch die Performer.

in Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie






taT-studiobühne, 8.6.2019
TanzArt taT 3 | 20 Uhr

LUST
Alma Mater Europaea Ljubljana - Dance Academy (Slovenien)

Choreographie: Rosana Hribar in Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen
Musik: Disk Space, Aram Khachaturian
Tanz: Neža Blažič, Tina Habun, Neja Jeršin, Katja Kolarič

Vier Studentinnen der Akademie für Tanz der Alma Mater Europaea Universität Ljubljana zeigen eine unter Rosana Hribar angeleitete eigenständige Choreographie. Aufgabe war, auf Grundlage des literarischen Werks "Silence" des slovenischen Regisseurs Jernej Lorenci eine Choreographie zu entwickeln, die sowohl den konzeptionellen und ästhetischen Inhalt des Texts als auch ihren persönlichen tänzerischen Ausdruck zu berücksichtigen.




NIHIL
Choreographie und Tanz: Federica Mento (Italien)
Musik: Yves de May

Nihil. It means nothing. It is a kind of feeling you have when your mind is so busy that nothing seems to work. Your mind went completely blank.
And in that moment, something comes to your mind. More than this. The inspiration comes and finally nothing and everything are the same thing. Mind is beautiful. Nothing is beautiful. And you should not be afraid of Nihil.





Preisträger des "WhatWeAre"-Tanzwettbewerbs Udine (Italien)

Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.



PAGLIACCI
Choreographie und Music Editing: Tiago Manquinho
Musik: Orchester Circus Roncalli, Ben Frost, Mac Quayle, Aurora
Tanz und choreographische Mitarbeit: Cecilia Castellari

„Sie sind tragisch, und wir lachen über ihre Tragik, genauso wie wir über unsere eigene lachen. Das aufgemalte Grinsen verspottet uns aus der Dunkelheit, macht sich über unseren verrückten Glauben an Ordnung, Logik, Status oder die Realität der Wirklichkeit lustig. Die Maske weiß, dass wir auf der Bananenschale geboren wurden, die uns direkt zum offenen Loch des Verderbens gleiten lässt, und wir können nur darauf hoffen, dass uns die Menge dafür bejubelt.”
(Terry Pratchett, Schöne Scheine)

Der Clown ist eine archetypische Figur, die schon immer existiert hat: Sie bringt Menschen zum Lachen wegen ihrer Unfälle und Misserfolge. Der Clown erinnert die Menschen auf eine humorvolle Weise an die Unvollkommenheit und Unordnung, Chaos und Fall und schließlich an den Tod. Es ist jemand, der die Grenzen, die Tragödien, die Widersprüche, die Konflikte, die Dummheit, die Unschuld, die Verletzlichkeit, den Schmerz und die Wunden auf sich nimmt. Und bewusst mit ihnen spielt.

Aber was passiert mit dem Menschen hinter der Maske, der die gleichen tragischen Schicksale erlebt wie alle Menschen? Auch er kann dem Bewusstsein über seine eigene Vergänglichkeit nicht entkommen. Wie schafft es der Künstler, Nacht für Nacht die Menge zu unterhalten?

Die Weisheit des Clowns liegt darin, zu Fallen und wieder Aufzustehen. Es ist eine tiefgreifende Antwort auf das Hauptproblem des Todes in all seinen Formen.

Der Clown manifestiert die Schönheit der Menschheit im gegenwärtigen Moment. Glaube und Hingabe und Glaube und Hingabe und Versagen und Fallen und Loslassen, mit Freude ... und das bringt mehr Vertrauen ... und Hingabe ... immer und immer wieder.

PAGLIACCI ist eine kleine Hommage an alle Künstler die Fallen und immer wieder Aufstehen.








taT-studiobühne, 8.6.2019
TanzArt taT 4 | 22 Uhr

FRIENDSHIP AND FAREWELL
Shenzhen Arts Company (China)

Choreographie: Huang Qicheng
Tanz: Chen Jun
Traditionelle Chinesische Musik: Li Fanmo

"You and me are inseparable like a person and his shadow."
Bosom friends celebrate their friendship with wine, while parting people drink down sorrow alone.

To express emotions of "people" by combination music and dance which are two different performance modes. People have bosom friends to company, while they have to suffer from separation and farewell. No matter how the mood is, wine is always there.


CHARM Of FIGURE
Shenzhen Arts Company (China)

Choreographie: Huang Qicheng
Tanz: Chen Jun

Show lithe and graceful figure while moving and dancing are two important things for a dancer. CHARM OF FIGURE presents the unique oriental charm of dancers by combing the figurative charm of Chinese traditional martial art and opera with the rhythm of modern dance.

MOVEMENT
Choreographie: Rachael Mossom
Tanz: Damiano Felici
Musik: G. Prokofiev  




WOODSTOCK
Zürcher Hochschule der Künste - BA Contemporary Dance (Schweiz)

Choreographie: Nadav Zelner
Tanz: Berenice Durozey, Phoebe Jewitt, Rosmaryin Louwerse, Sophie Oldenboom, Anna Pessetti, Gloria Tonello, Suzanne Viz; Sami Charfeddine, Alex Ferro, Tristan El Mouktafi, Tanaka Roki
Kostüme: Karisma Kostumes
Musik: Palmas por Bulerias  




RESPIRE, BIEN AIMÉE, RESPIRE!
Compagnie Irene K. (Belgien)

Choreographie: Irene Kalbusch
Tanz: Anaïs Van Eycken, Nona Münnix
Gesang: Guillermo Horta

„Atme, meine Geliebte, atme! Die Gefahr liegt in der Höhe wie die Höhe in der Gefahr.
Dein Atem stockt, meine Geliebte. Atme und lasse deinen Blick schweifen.”







U2 | tiefgarage berliner platz, 9.6.2019
OVERLAB/P - Bodenlos | 17 Uhr
Performance von Bárbara Galego und Felipe Boquimpani
anschließend Künstlergespräch

Mit: Bárbara Galego, Felipe Boquimpani

Auf Grundlage der kubanischen Legende „La Venus Negra” tastet BODENLOS nach dem subjektiven Erleben in der Natur. Im körperlichen Zusammenspiel mit natürlichen Elementen setzt sich die Performance den Gegensätzen Zivilisation/Wildheit, Mann/Frau, Kolonisierte/Kolonisator aus und handelt zeitgleich vom Gefühl der Geborgenheit.

in Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie





stadttheater Gießen, grosses Haus, 09.06.2019
METROPOLIS-FUTUR DREI | 19.30 Uhr
Tanzabend von Tarek Assam | Musik von 48nord

Choreographie: Tarek Assam | Musikalische Leitung: Martin Spahr | Bühne: Fred Pommerehn | Kostüme: Gabriele Kortmann | Dramaturgie: Johannes Bergmann | Mit: Tanzcompagnie Gießen; ensemble transformation

Die Tanzcompagnie Gießen begibt sich in ihrem neuen Tanzabend METROPOLIS - FUTUR DREI auf eine ungewöhnliche Zeitreise. Inspiriert vom Science-Fiction-Klassiker „Metropolis” aus dem Jahr 1927 reflektiert sie eine vergangene, eine heutige und eine vielleicht zu erwartende Vision von Zukunft. Seit dem 19. Jahrhundert werden der Mythos von der Erschaffung künstlichen Lebens und das Verlangen zur Selbstoptimierung durch technische Apparate in Literatur und Kunst gefasst. Fritz Langs Film „Metropolis” entwirft eine Welt, die von dämonischen Maschinen abhängt und die durch einen fehlgeleiteten Roboter untergeht. Die dargestellte Faszination von Technik dient Choreograph Tarek Assam als Nährboden für eine tänzerische Analyse der Beziehungen zwischen Mensch und Mechanik.

Die Gruppe 48nord bezieht sich in ihrer Neukomposition auf die Stummfilmmusik des Science-Fiction-Genres der 1920er Jahre, verschränkt sie aber mit zeitgenössischen elektronischen Elementen. Unter der Leitung von Martin Spahr wird die facettenreiche Musik vom achtköpfigen ensemble transformation live interpretiert. In dem Bühnenraum von Fred Pommerehn und mit klar gezeichneten Kostümen von Gabriele Kortmann untersucht METROPOLIS - FUTUR DREI die Entwicklungschancen des Menschen in Anbetracht eines rasanten wissenschaftlich-technischen Fortschritts: zurück in die Zukunft und vorwärts in die Vergangenheit.





taT-studiobühne, 9.6.2019
TanzArt taT 5 | 22 Uhr

TECHNETIUM
Siciliano Contemporary Ballet (Berlin)

Choreographie: Salvatore Siciliano
Tanz: Lena Kilchitskaya, Marie Theres Zechiel; Christoffer Van Woensel
Musik: Matresanch
Kostüme: Ruth Best

This short dance piece by Salvatore Siciliano explores the future of mankind. We had to leave our planet to discover new worlds. We are on a mission through space surrounded by a machine. We are a part of a machine and the machine is a part of us. The machine keeps us alive and our day to day life is to work the machine. Technetium explores the human in this situation. Salvatore imagines the future as androgynous, almost genderless and surrounded by a machine. Is it masculine or feminine? Will we still be defined by emotions? Or have we already become part of the machine? Do the rules of the machine also create freedom? Do the stereotypes of gender limit human development? Can the machine teach us to let go of social norms irrelevant to life in space? In the future the head of the gender binary monster has long been decapitated. Siciliano sees hope in the future of mankind.




Bohemia Ballet (Prag)

MISS YOU WHEN I AM WITH YOU
Choreographie: Paul Julius (Deutschland)
Tanz: Sayaka Hirano (Japan)
Musik: David Lang  




BLACK CHEESE
Choreographie und Tanz: Alice Gaspari
Musik: Laurenz Gemmer

Wir haben uns eingelebt im Irrgarten unserer Abhängigkeiten und Glaubenssätze. Immer weiter - bis eine Liebe zerbricht. Und dennoch: wir irren weiter, es hilft nicht, wir wollen ja gar keinen Ausweg finden.
Sind wir uns selbst nicht genug, irr genug, liebenswert genug?















stadttheater Gießen, grosses Haus, 10.06.2019
TANZART-GALA | 19.30 Uhr

Höhepunkt des diesjährigen TanzArt Festivals ist wie jedes Jahr auch diesmal wieder die Gala im Großen Haus. Nationale und internationale Tanzcompagnien werden dem Gießener Publikum die Highlights ihrer Saison präsentieren.




FUTUR DREI
Tanzcompagnie Gießen

Choreographie: Tarek Assam
Tanz: Laura Ávila, Caitlin-Rae Crook, Maria Adriana dornio, Marine Henry, Julie De Meulemeester, Magdalena Stoyanova, Chiara Zincone; Patrick Cabrera Touman, Michael D'Ambrosio, Yusuke Inoue, Sven Krautwurst, Leo Vendelli, Gleidson Vigne
Musik: 48nord
Kostüme: Gabriele Kortmann

Wie sieht eine Vision der Zukunft in der Zukunft aus? „Vielleicht wird es nicht der Geist von Menschen, sonder der von Maschinen sein, der die Welt am vollkommensten verstehen wird.” (Martin Rees)

RE-RECREATOR
Tanztheater des Staatstheaters Kassel

Choreographie: Johannes Wieland
Tanz: Alison Monique Adnet, Cree Barnett Williams, Dafni Krazoudi; Luca Ghedini, Shafiki Sseggayi
Musik:
Kostüme: Evelyn Schönwald

ein Ausschnitt aus dem zweiteiligen Tanzabend ANARCHY OF THE BODY

„ist der körper fähig, heimlich ein absolutes, totales eigenleben zu führen - ein zweites körperbewusstsein? und wenn ja, birgt der körper eine konstruktive möglichkeit, unser ich-verständnis neu zu erfinden und aus einem festgefahrenen status quo auszubrechen, oder ist er destruktiv, eine bedrohung durch sein anarchistisches, nicht steuerbares potential? könnte der körper also eine art von befreiungsmaschine für ein von regeln und bedingungen regiertes bewusstsein sein? ein prozess der umorientierung, in dem unser intellekt geisel einer noch zu entdeckenden wahrheit ist?” -Johannes Wieland


DIE REISE IN DIE HOFFNUNG
Ballett Trier

Choreographie: Roberto Scafati
Tanz: Chiara Rontini; Alessio Pirrone
Kostüme: Rosa Ana Chanza
Musik: Flavio Pescosolido

Es geht uns alle an!
Die Heimat verlassen, der Weg führt in Ungewisse in der Hoffnung auf ein gutes Leben. In Zeiten großer sozialer Umbrüche, in Zeiten von Krieg und Hunger von Unfreiheit und Angst stellen Migrationen im großen Umfang seit Menschengedenken einen Ausweg dar. Die Wege in eine mögliche Zukunft sind so vielfältig, wie die Beweggründe, aus der persönlichen Situation auszubrechen und das Risiko der Reise allein oder mit vielen gemeinsam auf sich zu nehmen. Immer und für jeden aber bedeutet dieser Schritt einen Verlust des Gewohnten, der eigenen kulturellen Identität. Manchmal führt es in ein Glück...


KALPA
Tanzcompagnie Landesbühnen Sachsen

Choreographie: Wencke Kriemer de Matos
Tanz: Alena Krivileva; Zhiyelun Qi
Kostüme: Annett Hunger
Musik: Nils Frahm

„Kalpa” ist ein Begriff aus dem Sanskrit und bedeutet im Buddhismus so etwas wie die kosmologische Zeit; die Zeit, die das Universum braucht, um zu entstehen und wieder zu vergehen... aus menschlicher Perspektive ein unvorstellbarer und nicht fassbarer Zeitraum, in der menschlichen Wahrnehmung mit Unendlichkeit gleichzusetzen.
Ein Menschenleben hingegen hat eine begrenzte Zeit; mal länger, mal kürzer, aber überschaubar.

„Wir, die klugen Tiere, die das Erkennen erfanden, erkennen auch die Zeit, die eigene und die Weltzeit - und vor allem die Differenz zwischen den beiden Zeiten. Diese Differenz nötigt uns zu dem Eingeständnis, dass wir... nur ein winziges Atom sind, das Atom eines Augenblicks. Wir sind Augenblickswesen, doch wir können uns in ungeheure Zeiträume hinausdenken.”
(Rüdiger Safranski)


DIVISE EN DEUX
Choreographie und Tanz: Nina Plantefeve-Castryck
Musik: Eric Foy

Nina Plantefeve ist Preisträgerin in der Kategorie "Choreographie" des 23. Internationalen Solo-Tanz-Theater Festivals Stuttgart 2019

How to live in a sense that is divided by two.
What feels absolute in this present.
Wich defined dualistic (sub)consciousness do we take in realistic consideration.

It tends to affect every aspect of approach that can be alternated without control into very high elation but also extreme distress.

Where to find the center balance?




POEM
Tanztheater Münster

Choreographie: Hans Henning Paar
Tanz: Maria Bayarri Pérez, Leander Veizi
Musik: Philip Glass
Kostüme: Bernhard Niechotz

Ich liebe dich am Montag.
Ich hasse dich am Dienstag.
Ich lache mit dir am Mittwoch.
Ich verlasse dich am Donnerstag.
Ich weine ohne dich am Freitag.
Ich warte auf dich am Samstag.
Wer bin ich ohne dich am Sonntag...





TRANSPARANCY
Dance Work Factory Bordeaux

Choreographie: Pascal Touzeau Tanz: Joanne Affolter, Therese Maurice; Oscar Eon



Ballett Chemnitz




JUST
Tanzcompagnie Konzert Theater Bern

Choreographie: Estefania Miranda
Musik: David Jang
Tanz: Marieke Monquil, Toshitaka Nakamura

JUST ist eine physische Analyse der Beziehung zwischen Frau und Mann. Diese neugeborene Beziehung zwischen den beiden Individuen thematisiert Fragen von Schöpfung und Vergänglichkeit und konzentriert sich auf die Perfektion der zwischenmenschlichen Verbindung. Das Paar ist in einem Körper vereint, sie sind verbunden durch die Sehnsucht nach Begehren und schließlich durch die Utopie der Vollkommenheit. Diese Beziehung ist Symbol für die Leidenschaft des Ewigen.












BACH-BALLETT
Ballett Koblenz

Choreographie: Steffen Fuchs
Tanz: Arsen Aztyan, Arek Glebocki, Ivan Kozyuk, Christoph Schedler, Matheus da Silva Sousa
Musik: Johann Sebastian Bach

Was Steffen Fuchs in der Musik des großen Leipziger Meisters Johann Sebstian Bach hört, setzt er in Bewegung um. Das kann ebenso feinfühlig wie derb und ebenso humorig wie streng sein. Aber immer ist das neoklassische Bewegungsvokabular Ausgangspunkt für diese Visualisierung des Bachschen Œuvres.












Ballett der Oper Wrocław
Choreographie: Anna Hop
Tanz: Ines Furushashi-Huber, Daniel Augdo Gallardo
Musik: Frédérick Chopin

In June 2018, nine young choreographers from Poland and abroad prepared choreographic etudes with the dancers of the Wrocław Opera as part of the first international choreographic Open Door. Direct inspiration for young artists was provided by the music of Polish composers, including Fryderyk Chopin, Wojciech Kilar, Paweł Mykietyn and Sławomir Kupczak. The project was carried out in cooperation with the Semperoper Ballet in Dresden, co-financed by the Foundation for Polish-German Cooperation and under the patronage of the Goethe Institute.

Anna Hop, dancer and choreographer is currently working at the Polish National Ballet and she is one of the most promising young Polish choreographers.






OSCAR
Tanztheater Staatstheater Braunschweig

Choreographie und Tanz: Joshua Haines
Musik: Bill Callahan

Oscar fällt es schwer, in der Gesellschaft in der er lebt, sich einzufügen.











Eupen, Kulturzentrum Alter Schlachthof, 12.6.2019
Festival TanzArt Eupen 12.06.2018, 20 Uhr.
Kulturzentrum Alter Schlachthof
Rotenbergplatz 17, B-4700 Eupen


20:00 Uhr
Teil 1 : Performances durch den Alten Schlachthof
  1. Compagnie Irene K. (B/D): ¿Adonde - work in progress
  2. Talia Beck (Israël): Ma'atzama
  3. Tanzcompagnie Gießen (D): A La Deriva
  4. Rima Pipoyan (Armenien): Woman before decision making

21:30 Uhr
Teil 2: Bühnenprogramm
  1. Shenzhen Arts School (China): Friendship and Farewell
  2. Ballett Koblenz (D): Salve Regina
  3. Tanzcompagnie Gießen: Metrocut
  4. Shenzhen Arts School (Shina): Charm of Figure
  5. Compagnie Irene K. (B/D): ¿Adonde - work in progress




theater koblenz - grosses haus, 15.6.2019
TanzArt-Gala Koblenz 15.06.19

1. Ballett Koblenz

Auschnitt aus "Miserere" aus "Die dunkle Nacht der Seele"

Musik: Arvo Pärt
Choreografie: Steffen Fuchs
Kostüme: Sascha Thomsen
Es tanzen: Meea Laitinen, Ami Watanabe, Kaho Kishinami, Chiho Kawabata, Irina Golvatskaia, Léa Périchon, Emmerich Schmollgruber, Christoph Schedler, Arek Glebocki, Nathaniel Yelton, Arsen Azatyan


2. ZuKT der Hochschule für Musik und Darstellende KunstFrankfurt

"Der Hirnficker-Stück über Realitäten"

Choreografie: Dieter Heitkamp
Kostüme: Dieter Heitkamp
Es tanzt: Bartłomiej Kowalczyk


3. Ballett Chemnitz

"Rain"

Choreografie: Eno Peci
Musik: Ayub Ogada
Es tanzen: Molly Gardiner, Yester Mulens Garcia


4. Shenzhen Arts School, China

"Charm of Figure"

Choreografie:Huang Qicheng
Es tanzt: Chen Jun


5. Compagnie Irene K.

"Respire, bien aimée, respire!" aus der Choreografie "Mains d'or"

Choreografie: Irene Kalbusch
Musik: Guillermo Horta (Gesang)
Es tanzen: Anaïs Van Eycken, Nona Munnix


6. Tanzcompagnie Gießen

"Metropocut" Auszug aus "Metropolis-Futur drei"

Choreografie: Tarek Assam
Kostüme: Gabriele Kortmann
Musik: 48 Nord
Es tanzen: Maria Adriana Dornio, Julie de Meulemeester, Magdalena Stoyanova, Patrick Cabrera Touman, Yusuke Inoue


Pause


7. Shenzhen Arts Company, China

"Friendship and Farewell"

Choreografie: Huang Qicheng
Traditionelle Chinesische Musik: Li Fanmo
Es tanzt: Chen Jun


8. Dance Company Theater Osnabrück

"The travellers"

Choreografie: Mauro de Candia
Musik: Venetian Snares
Es tanzen: Marine Sanchez Egasse, Rosa Wijsman


9. Ballett TN LOS!

"If I go"

Choreografie: Ivan Alboresi
Kostüme: Ivan Alboresi
Musik: Ólafur Arnalds
Es tanzen: Eleonora Peperoni, Joshua Lowe


10. Delattre Dance Company

"Embracing Emptiness"

Choreografie: Stéphen Delattre
Kostüme: Stéphen Delattre
Musik: Carly Comando
Es tanzen: Melanie Andre, Giovanni Fumarola, Alekseij Canepa


11. Ballett Trier

"Die Reise in die Hoffnung"

Choreografie: Roberto Scafati
Kostüme: Rosa Ana Chanza
Musik: Flavio Pescosolido
Es tanzen: Chiara Rontini, Alessio Pirrone


12. Tanzcompagnie Konzert Theater Bern, Schweiz

"Just"

Choreografie: Estefania Miranda
Kostüme: Estefania Miranda
Musik: Max Richter
Es tanzen: Winston Ricardo Arnon, Nozomi Matsuoka




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