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Schirmherrschaft Boris Rhein,
Hess. Minister für Wissenschaft und Kunst


Unser herzlicher Dank geht an das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das Kulturamt der Stadt Gießen, das Gartenamt der Stadt Gießen, das Universitätsklinikum Gießen und Marburg, die Stadtwerke Gießen AG, die Hofbäckerei Lambertz und Pro Danse/Berlin.
PROGRAMM | taT-studiobühne, 19.5.2018
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taT 4 | 22 Uhr

1.)
METANOIA | GERALDINE ROSTEIUS & MR. SHIRAZY
Konzept und Performance: Geraldine Rosteius, Mr. Shirazy | Choreographie: Carla Jordao, Geraldine Rosteius | Musik und Visuals: Mr. Shirazy

METANOIA handelt vom Zusammenstoß unserer zunehmend digitalisierten Welt mit der Natur. Die Natur als die Quelle des Lebens ruft uns, damit wir zurück kommen. Doch bleibt ihr Ruf häufig ungehört, weil wir so sehr durch unsere neu gewonnenen technischen und digitalen Möglichkeiten abgelenkt sind. Oft muss es erst zu Katastrophen kommen, bis wir uns wieder darauf besinnen, wo wir herkommen und was wir sind. Die von uns erschaffene Welt der Technologie wächst nach und nach über uns hinaus und entwickelt ihre eigene, nach Selbstbestimmung schreiende Stimme.
METANOIA setzt diesen Kampf in Szene. Auf inneren Impulsen basierende Bewegungen konterkarieren von außen auferlegte Abläufe; akustische Sounds tauchen in digitale Syntheseformen ein, Tanzperformance und Musik kollidieren. METANOIA, eine Neuprogrammierung unserer stetigen Immigration in die digitale Welt, ist der Schlüssel, um letztlich die Hybridität zwischen Mensch und Technik im Sinne einer Evolution zu gestalten.


2.)
OPPIO #2 | COMPAGNIA FRANCESCA SELVA/CON.COR.D.A /SIENA
Choreographie: Francesca Selva | Ausstattung: Marcello Valassina | Tanz: Silvia Bastianelli

Die Mohnblume wird in der griechischen Mythologie der Göttin Demeter zugeordnet. Sie kann ihren herzzerreißenden Schmerz über den Verlust ihrer Tochter nur lindern, wenn sie ihren Saft trinkt. - OPPIO #2 konfrontiert mit unerträglichem qualvollen Schmerz. Man sucht nach dem Ausweg, aber Entkommen ist unmöglich. Opium umhüllt die Seele, leicht wie eine Feder täuscht es das Bewusstsein, bis zu dem Punkt, an dem man aufwacht und das Gefängnis der Realität wieder alles bestimmt; ganz nackt auf der Bühne, ohnmächtig unter Qual und Angst und mit dem Schmerz, der bleibt, allem zum Trotz.


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