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D A S   P R O G R A M M   2 0 1 8

Gießen 10.05.-21.05.2018

Koblenz 26.07.2018

Eupen 23.05.2018



D I E   V E R A N S T A L T U N G S O R T E

Großes Haus - Stadttheater Gießen, Berliner Platz, Innenstadt

taT-studiobühne, Stadttheater Gießen

UKGM

Kupferschmiede

Theater Koblenz

Alter Schlachthof Eupen



FESTIVALTRAILER





Ausstellung „TanzArtik 2018-1 XXL”

kupferschmiede | Vernissage 10.5.2018

Tanzfotografien von Rolf K. Wegst
Performance von Tänzern der Tanzcompagnie Gießen

Fotografie ist Stillstand. Tanz ist Bewegung.
Dynamik, Bewegung, Rhythmus - Tanz,
gebunden an Raum und Zeit - trifft auf
ein Medium, das in der Abbildung den
Moment einfriert und als Bruchstück aus
dem Strom der Zeit herauslöst.
(rolf k. wegst)

- Eintritt frei -





Eröffnung der TanzArt 2018

UKGM, 12.5.2018

Eröffnung der TanzArt ostwest 2018 mit Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz im „Koliusis-Treppenhaus” des UKGM

CLOSE_INSIGHT (UA)
Site Specific Projekt von Tiago Manquinho

Mit Musik von John Cage

Choreographie: Tiago Manquinho in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen
Klavier: Daniel Heide
Ausstattung: Aneta Kowaleska
Dramaturgie: Johannes Bergmann
Tanz: Anna Jirmanova, Gina Maag, Clara Thierry, Maya Triay, Michael D'Ambrosio, Marcel Casablanca Martinez, Lorenzo Rispolano, Antonio Spatuzzi

Zwischen kranken und gesunden Menschen existiert eine Beziehung, die besonders im Krankenhaus erlebt wird. Wie in einem komplexen Mikrokosmos gehen sie dort eine Symbiose ein und halten zusammen. Es entsteht eine fürsorgliche Nähe trotz funktionaler Distanz.

Das optisch auffallende Treppenhaus der Neuen Chirurgie des Universitätsklinikums in Gießen ist der Ausgangspunkt zu einer ungewöhnlichen performativen und musikalischen Intervention. Choreograf Tiago Manquinho und Mitglieder der Tanzcompagnie Gießen spüren seine Atmosphäre auf und lassen von Oben betrachtet Reliefs des menschlichen Zusammenhalts entstehen. Sie laden dazu ein, sich ihnen wie unter einem Mikroskop zu nähern.

Neben der Heilung von Patienten ist die Gesundheitsförderung inzwischen zur zweiten wichtigen Aufgabe von Krankenhäusern geworden. So wird seit den 1980er Jahren die Heilwirkung von Kunst diskutiert und hilfreich angewandt. Am UKGM wird Kunst aus einem solchen Anspruch heraus seit vielen Jahren sehr differenziert und auf hohem Niveau geboten:
Die Installationen des Licht- und Objektkünstlers Nikolaus Koliusis, der Ende der 1970er Jahre mit dem amerikanischen Avantgarde-Komponisten John Cage zusammenarbeitete, erweitern zum Beispiel das Umfeld des Treppenhauses an der Rudolf-Buchheim-Straße. Dort beginnt ein Spiel mit Blickpunkten, Perspektiven und Farben und durch die Häufung der verschiedenen Elemente und Themen entsteht eine Konzentration - ein inspirierender und meditativer Ort für die Seele.

Auf der Suche nach einem neuen ,Durch-Blicken' experimentiert CLOSE_INSIGHT an der Sichtbarmachung von sozialem Zusammenhalt und fokussiert zeitgleich auch die innen liegenden menschlichen Konflikte. Zu live gespielten Klavierwerken von John Cage spiegelt die Performance die Strukturen und Systeme unseres Verhaltens und entwickelt neue Wahrnehmungsoptionen im öffentlichen Stadtraum.

CLOSE_INSIGHT (UA)

UKGM, 13./20./21.5.








Tanzfotografie Workshop

kupferschmiede, 14.5.2018

Foto-Workshop von Rolf K. Wegst
Mit Gina Maag und Antonio Spatuzzi aus dem Ensemble der Tanzcompagnie Gießen

Im Rahmenprogramm des TanzArt-ostwest-Festivals 2018 bietet der Theaterfotograf Rolf K. Wegst einstündige Fotoworkshops in der „Alten kupferschmiede” in Gießen an.
Antonio Spatuzzi und Gina Maag ,TänzerInnen der Tanzcompagnie Gießen präsentieren eine Performance aus ihrem Repertoire und dienen als Modelle für die Workshop-Teilnehmer. Gemeinsam werden grundlegende Techniken von Perspektive und Licht in der Tanzfotografie besprochen und erarbeitet.

Für die Teilnahme entsteht ein Kostenbeitrag von 20,00 €.

Weitere Termine:
  1. Dienstag, 15.Mai, 17 Uhr
  2. Mittwoch, 16.Mai, 17 Uhr






„WAVES” (UA)

taT-studiobühne, 17.5.2018

PREMIERE auf der taT-studiobühne:
„WAVES” - ein Tanzabend von Tarek Assam

Wellen übertragen Energie, die eine sich räumlich ausbreitende Schwingung erzeugt. Wir sehen sie im Wasser und nehmen sie bei Schall und Licht wahr. Dagegen entziehen sich elektromagnetische oder Gravitationswellen unserer Vorstellungskraft und können nur mit hochkomplizierten technischen Verfahren gemessen werden.

Tanzende Körper als physikalische Masse können Schwingungen in ganz besonderer Weise aufnehmen, darstellen und verarbeiten. Der Tänzer erscheint als Medium für die Schwerkraft. Und diese wird durch Gravitationswellen auf andere Körper übertragen und führt uns tief in unbekannte Bereiche. WAVES lässt Physik und Astronomie hinter sich und begibt sich künstlerisch auf die Suche nach Unendlichkeit.

Choreographie/Inszenierung: Tarek Assam
Bühne und Kostüm: Michele Lorenzini
Ausstattungsassistenz: Aneta Kowaleska
Video: Lieve Vanderschaeve
Dramaturgie: Johannes Bergmann
Choreographische Assistenz: Elmer Domdom
Tanzcompagnie Gießen:
Tänzerinnen: Caitlin-Rae Crook, Maria Adriana Dornio, Mamiko Sakurai, Magdalena Stoyanova
Tänzer: Yusuke Inoue, Sven Krautwurst, Bayarbaatar Narangerel

Premiere: 17.05. | 20.00 Uhr | taT
13,00 Euro | Ermäßigt: 9,50 Euro





TANZART PERFORMANCE
FLUID STATES OF BEING | GIW & KILONZO (DEUTSCHLAND)

KiZ, 17.5.2018

Choreographie und Tanz: Kelvin Kilonzo | Komposition und Trompete: Pablo Giw

Gedanken, Gefühle und Stimmungen verschmelzen und ändern immerfort ihre ursprünglichen Bedeutungen. Die Elemente werden auseinandergerissen und in fremdartiger, aber unbeschwerter Weise wieder zusammengesetzt. Zwei Performer, die sukzessive ihr Konzept verlassen, hin zu einem Zustand unmittelbaren Ausdrucks und fließend veränderlichen Identitäten.

Ein ritueller Akt, in dem Körper und Raum fast mystische Qualität bekommen. Was ist Realität?

Der Körper von Kelvin Kilonzo erschafft seine eigene Dynamik, erscheint vertraut, und im gleichen Augenblick wie von einer weit entfernten Dimension. Pablo Giw reizt sein Spiel auf - und mit der Trompete dazu bis in extreme Klang- und Soundbereiche aus.

„GiW & Kilonzo” - www.giwmusic.com/giw-kilonzo

- Eintritt frei -





Performative Lesung
„Musique à genoux”

kupferschmiede, 18.5.2018

Lesung von Dr. Mechtild Hobl-Friedrich und Mirjam Sommer mit Texten zum Tanz während der Zeit des Komponisten Erik Satie.
Mit Tanzbeiträgen der Tanzcompagnie Gießen

„Ich bin sehr jung in einer sehr alten Zeit auf die Welt gekommen” - das sagte Erik Satie von sich selbst. Seine Kompositionen, zu seinen Lebzeiten fremd, neu, exzentrisch empfunden, gehören heute zur "klassischen Moderne". Es sind Miniatur-Gesamtkunstwerke, die auf reizvolle Weise Charme, Verletzlichkeit und zugleich Jugendlichkeit ausstrahlen. Saties kompositorische Hinwendung zu Tänzerinnen seiner Zeit spiegelt sich in seiner „musique à genoux”.
Im Spannungsverhältnis von Tanz, Musik und Sprache entsteht im Sinne Saties ein kleines Gesamtkunstwerk.

Leserinnen: Dr. Mechtild Hobl-Friedrich, Mirjam Sommer
Tanzcompagnie Gießen: Marcel Casablanca Martínez, Michael D'Ambrosi

- Eintritt frei -





taT 1

taT-studiobühne, 18.5.2018


1.)
THE CASTAWAYS | ZÜRCHER HOCHSCHULE DER KÜNSTE (SCHWEIZ)
BA CONTEMPORARY DANCE

Choreographie: Barak Marshall | Ausstattung: Berend Voorhaar, Sabrina Zyla | Musik: Black Ox Orkestar, The Barry Sisters, The Four Lads, Andalus Ensemble | Tanz: Renato Cinquegrana, Stella Covi, Irene D'Agostino, Pauline Dulauroy, Angela Guaccio, Marine Henry, Neil Höhener, Andrea Landolfi, Francesco Moriello, Sara Nicastro, Luka Ostrez, Elena Paltracca

Zwölf verlorene Seelen, die in einer Art Niemandsland gefangen sind. Sie sind Opfer ihrer eigenen Sünden und Schwächen. Fluchtversuche sind vergeblich und auf der Suche nach einem Ausweg gleicht ihr Dasein einem immerwährenden Teufelskreis. Der Studiengang Modern Dance der ZHDK zeigt einen Ausschnitt aus dem Stück, das im Oktober 2013 von der Rambert Company/London uraufgeführt wurde.


2.)
FAREWELL | SHENZHEN ART SCHOOL (CHINA)
Choreographie: HUANG Qicheng | Musik: LI Fanmo, LIAO Huijuan | Tanz: HUANG Taotao

Untermalt mit traditioneller chinesischer Musik basiert die Choreographie auf einem populären chinesischen Gedicht aus der Tang Dynastie (618 - 907 n. Chr.). Es handelt vom Gefühl, wenn man einen guten Freund verabschiedet, der auf eine lange Reise geht. „Seeing Off Yuan Er on His Mission to Anxi” (Wang Wei)

„Seeing Off Yuan Er on His Mission to Anxi”
von Wang Wei

The Wei city morning rain moistens the light dust;
the inn, so green in the newly-arrived colour of the willows.
One urges you to finish one more cup of wine;
one goes west beyond Yang pass, without one's old friend.



3.)
INPUT
Choreographie: Vera Sticchi | Musik: Svarte Greiner | Tanz: Antonella Murgolo

INPUT basiert auf der Idee, wenn sich in einem Raum Energie explosionsartig entlädt. Wenn Energie durch einen körperlichen Akt freigesetzt wird, füllt sich der Raum mit Kräften und Bedeutungen. Jede Bewegung scheint mit jeder anderen verbunden zu sein und erzeugt dadurch wieder andere, in variiertem Tempo. Trotzdem bleiben sie wahrhaftig und natürlich.








4.)
FEAR OF LOVE
Choreographie: Lucianna Ariemma | Musik: Iseo | Tanz: Alfredo Selvaggio

Das Solo handelt von einem Menschen, der Angst davor hat, sich zu verlieben - als Schutz seines Selbst vor Rückschlägen und Leid.

Antonella Murgolo und Alfredo Selvaggio sind Gewinner des Internationalen Tanzwettbewerbs „San Nicola” 2017 in Bari/Italien.


5.)
CHROMATIC COLLOQUY | ZÜRCHER HOCHSCHULE DER KÜNSTE (SCHWEIZ)
BA CONTEMPORARY DANCE

Choreographie: Annabelle Lopez Ochoa | Ausstattung: Berend Voorhaar, Sabrina Zyla | Musik: Hauschka | Tanz: Andrea Landolfi, Luka Ostrez

Inspiriert von den Gemälden des belgischen Surrealisten René Magritte basiert das Stück zwar auf größtmöglicher Einfachheit und Klarheit, entwickelt jedoch eine skurril und seltsame Begegnung zwischen zwei Männern.


6.)
BUBALUS AND I | KELVIN KILONZO (DEUTSCHLAND)
Choreographie und Tanz: Kelvin Kilonzo | Musik: Natureboy Flako

Die Liebe ist eine der stärksten Emotionen des Menschen. Aber warum kann niemand erklären, was „Liebe” genau ist. Warum ist es so schwer, die „Liebe” zu finden? Im antiken Griechenland gab es beispielsweise sieben Ausdrücke, die unterschiedliche Aspekte und Zustände von „Liebe” bedeuteten. BUBALUS AND I begibt sich auf eine Forschungsreise über ein Wort, das noch nie richtig verstanden wurde.







taT 2

taT-studiobühne, 18.5.2018


1.)
NONE OF US | FLIES & TALES
Choreographie und Tanz: Lenah Flaig und Josefine Patzelt | Musik: Eric Eggert

Wir befinden uns in einem Kampf gegen das, was uns zu Boden zieht: die Schwerkraft, die Zeit, die Gewissheit, nicht fliegen zu können und die Verantwortung, uns immer wieder aufzufangen. Niemand ist der Held. Niemand wird gerettet. Doch wer kann noch unterscheiden zwischen Versuch und Irrtum?

Wir danken dem Zentrum für Austausch und Innovation Köln.




2.)
LOSTBOX
DANSMAKERS AMSTERDAM (NIEDERLANDE)

Choreographie: Marie Goeminne | Musik: Baptist Kurvers | Tanz: Maaike van de Westeringh

a silent, intimate performance

a naked body without a face
the skin is screaming a poem
your perception is stimulated
so close, so intimate and yet untouchable


Eine Frau in einem viel zu kleinen Kasten. Nackt. Verloren. Begrenzt. Auf eine Position im Raum und eine Haltung. Worte erscheinen, wiegen sich in Ambivalenz, verblassen aber zunehmend zugunsten des Körpers.
LOSTBOX entspringt der Faszination am Menschen, am Körper als Form und fragt sich, welche Gedanken und Gefühle wohl vor sich gehen in dieser ,Form'. Ein intimes und poetisches Spiel, in dem sich der Körper langsam entpuppt und die Sprache verschwindet.
Die belgische Choreografin erforscht geschickt die Grenzen zwischen Bildender Kunst und Tanz.


3.)
15 MINUTES TO TELL OF
Choreographie und Tanz: Paolo Fossa

Ein leerer Raum, ein Mensch und Rampenlicht. Sofort interpretieren wir alles. Wie viel kann ein Körper in 15 Minuten mit Bewegungen, Geräuschen, seinem Atem und Herzschlag oder einfach nur durch Stille erzählen? - Wetten, dass die Erwartungen und Bedeutungen im Moment der Entstehung wieder vergehen? Wie schafft man es dann als Zuschauer, wertneutral zu bleiben?











4.)
P.S.
KIHAKO NARISAWA (DEUTSCHLAND)

Choreographie: Kihako Narisawa | Musik: Kilian Paterson | Tanz: Kihako Narisawa, Keith Chin

P.S. = Personal Space - Die Erlaubnis, einen „persönlichen Raum” einzunehmen, die Verkürzung eines persönlichen Abstands oder das Einnehmen eines anderen persönlichen Raumes zeigen an, wie zwischenmenschliche Beziehungen wahrgenommen werden. Wie kann man seinen eigenen persönlichen Raum schützen? Und was verliert man in einem persönlichen Raum eingeengt ist, und was man dafür bekommt...

p.s.: You are allowed to be where you are

P.S. ist eine experimentelle Studie, auf der Suche nach einer Definition des persönlichen Raumes, welche vom amerikanischen Anthropologen Edward T. Hall untersucht wurde. Er beschreibt unter anderem, dass der persönliche Raum in vier verschiedene Bereiche unterteilt werden kann. P.S. versucht, diese vier Zonen in einem theatralen Raum sichtbar werden zu lassen und zu überprüfen.






Tanzbeiträge von Kihako Narisawa und Keith Chin

kupferschmiede, 19.5.2018


Kihako Narisawa (Japan 1984)

Freelance artist based in Frankfurt, born and raised in Tokyo Japan, is a physical performing artist, choreographer and visual artist.

She has received her dance and art education at l'Ecole superieure de Danse de Cannes Rosella Hightower in Cannes France (2002-2004), received a certificate specialisation as dancer, Bachelor program of Dance at Codarts (University of the Arts - Hogeschool voor de Kunsten Musiek Dans) in Rotterdam The Netherlands (2004-2006). Upon completion of her formal dance and art studies, she had the opportunity to work with various creatives in the European dance scene.

She has had engagements as professional dancer/artist with Fondazione Nazionale della Danza Aterballetto in Reggio Emilia Italy (2005-2009), Hessisches Staatstheater Wiesbaden - Thoss Tanzkompanie in Wiesbaden Germany (2009-2013), Ballet Basel at Theater Basel in Basel Switzerland (2013-2016). During this time she has had the opportunity to present works in aforementioned companies young choreographer evenings as well independence scene spaces.

Studio Zero (2016) along with Claudio Costantino, facet (2016), Phone Phainó Phoney (2015) along with Jeremy Nedd and Fabrizio Di Salvo, P.S. (2015), exchange (2015) along with Jeremy Nedd, Room 49 (2013), glitch (2012), silencing (2011)

Keith Chin (Malaysia/Germany 1986)
He was born in Malaysia and completed his dance training at the Western Australian Academy of Performing Arts in Perth. Since graduating, he has worked with the West Australian Ballet, Tanzcompagnie Gießen, Dance Company Osnabrück and the Danish Dance Theatre. He is currently a freelance dancer based in Germany.

- Eintritt frei -




taT 3

taT-studiobühne, 19.5.2018


1.)
FAME - WHEN I STILL THOUGHT I WOULD BECOME FAMOUS | TANZFAKTUR KÖLN
Choreographie und Tanz: Marje Hirvonen | Video: Agustina Sanchez Gavier, Deniz Bazan | Mentor: Morgan Nardi

Laufstege, Castingshows, YouTube - Berühmtheit zu erlangen, scheint eine moderne ,Plage' zu sein. Für viele wird die öffentliche und mediale Anerkennung zum einzigen Lebensziel. Marje Hirvonen begibt sich in ihrem tragikomischen Tanz-Solo FAME auf die Jagd nach Klicks und Likes, hechelnd zwischen moves und looks - stets nur das Ziel vor Augen, anerkannt, geliebt und bewundert zu werden.
Ohne Angst vor Peinlichkeit macht Marje Hirvonen die Bühne zu ihrem YouTube-Channel und will nur eins von uns: angehimmelt werden.

Eine Kooperation mit der Tanzfaktur Köln






2.)
NA PUSTE! | CURTIS & CO. - DANCE AFFAIRS
Choreographie: Susanna Curtis | Tanz: Susanne Curtis, David Bloom

NA PUSTE! wurde ursprünglich als eine Antwort auf die Arbeit PEANUTS der Choreographin Alexandra Karabelas konzipiert. Aber kaum auf der Bühne entwickelte sich das Stück sehr schnell zu einer eigenständigen ,post-peanuts'-Produktion. Die Erdnüsse wurden durchgemischt und aufgewirbelt. Angeregt von den starken Szenen der zwischenmenschlichen Begegnungen im Ursprungsstück werden Fragen gestellt: Wie funktioniert das Paar ,Mann-Frau' in einer metrosexuellen, ,social-networkenden', transgender-bewussten Gesellschaft? Wie viel ,Frau' ist ,Mann' und umgekehrt? Wie fragil, wie transparent sind die Rollenverteilungen und die Beziehungen? Mal sehen, was passiert, wenn der Wind kommt - Na, puste!







taT 4

taT-studiobühne, 19.5.2018


1.)
METANOIA | GERALDINE ROSTEIUS & MR. SHIRAZY
Konzept und Performance: Geraldine Rosteius, Mr. Shirazy | Choreographie: Carla Jordao, Geraldine Rosteius | Musik und Visuals: Mr. Shirazy

METANOIA handelt vom Zusammenstoß unserer zunehmend digitalisierten Welt mit der Natur. Die Natur als die Quelle des Lebens ruft uns, damit wir zurück kommen. Doch bleibt ihr Ruf häufig ungehört, weil wir so sehr durch unsere neu gewonnenen technischen und digitalen Möglichkeiten abgelenkt sind. Oft muss es erst zu Katastrophen kommen, bis wir uns wieder darauf besinnen, wo wir herkommen und was wir sind. Die von uns erschaffene Welt der Technologie wächst nach und nach über uns hinaus und entwickelt ihre eigene, nach Selbstbestimmung schreiende Stimme.
METANOIA setzt diesen Kampf in Szene. Auf inneren Impulsen basierende Bewegungen konterkarieren von außen auferlegte Abläufe; akustische Sounds tauchen in digitale Syntheseformen ein, Tanzperformance und Musik kollidieren. METANOIA, eine Neuprogrammierung unserer stetigen Immigration in die digitale Welt, ist der Schlüssel, um letztlich die Hybridität zwischen Mensch und Technik im Sinne einer Evolution zu gestalten.


2.)
OPPIO #2 | COMPAGNIA FRANCESCA SELVA/CON.COR.D.A /SIENA
Choreographie: Francesca Selva | Ausstattung: Marcello Valassina | Tanz: Silvia Bastianelli

Die Mohnblume wird in der griechischen Mythologie der Göttin Demeter zugeordnet. Sie kann ihren herzzerreißenden Schmerz über den Verlust ihrer Tochter nur lindern, wenn sie ihren Saft trinkt. - OPPIO #2 konfrontiert mit unerträglichem qualvollen Schmerz. Man sucht nach dem Ausweg, aber Entkommen ist unmöglich. Opium umhüllt die Seele, leicht wie eine Feder täuscht es das Bewusstsein, bis zu dem Punkt, an dem man aufwacht und das Gefängnis der Realität wieder alles bestimmt; ganz nackt auf der Bühne, ohnmächtig unter Qual und Angst und mit dem Schmerz, der bleibt, allem zum Trotz.




Tanzbeiträge

der Gewinner des "Tanzcompagnie Gießen"-Awards im Rahmen des internationalen Tanzwettbewerbs "San Nicola" (Bari, Italien) und der Tanzcompagnie Gießen

kupferschmiede, 20.5.2018



- Eintritt frei -




„CROSS!”

stadttheater Gießen, grosses Haus, 20.05.2018


Kunstcrossover aus fernöstlicher Akrobatik und zeitgenössischem Tanz
von Tarek Assam | Musik von 48nord



Die globale Welt ist unsere Zukunft?! Unter diesem Aspekt fragt das neue Stück CROSS! von Tarek Assam nach einer kulturübergreifenden Sprache. In einem ungewöhnlichen Kunstcrossover aus spektakulärer fernöstlicher Akrobatik und europäisch-zeitgenössischem Tanz und einer Auftragskomposition werden interkulturelle Beziehungen hinterfragt. So steht im Mittelpunkt des Tanzabends die Annäherung zweier Welten, denn wir müssen schon heute damit umgehen, wie wir uns morgen in einer zusammenwachsenden Welt begegnen. Mit ihren ungewöhnlichen Klangkompositionen ist die renommierte Formation 48nord erneut Partner der Tanzcompagnie Gießen.

Wir danken für die Förderungen:
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Leading Group Office of Shenzhen Publicity & Culture Development Special Fund
Shenzhen Administration of Culture, Sports and Tourism
Shenzhen International Society for Performing & Visual Arts
YATE Culture Development Company LTD

Choreographie: Tarek Assam
Bühne: Fred Pommerehn
Kostüme: Gabriele Kortmann
Video: You Zhou
Musik: 48nord
Dramaturgie: Johannes Bergmann
Tanzcompagnie Gießen:
Tänzerinnen: Caitlin-Rae Crook, Maria Adriana Dornio, Anna Jirmanová, Mamiko Sakurai, Magdalena Stoyanova, Clara Thierry
Tänzer: Marcel Casablanca Martínez, Michael D'Ambrosio, Yusuke Inoue, Sven Krautwurst, Bayarbaatar Narangerel, Lorenzo Rispolano, Antonio Spatuzzi AkrobatInnen YATE Group: Lilan Li, Weiwei Jiang, Shasha Wang, Yuan Xin, Huimin Zhao, Wenshang Wan, Dong Wu
Management / Dolmetscher (China): Shujing Lin, Mao Ye, Zheng Yue




taT 5

taT-studiobühne, 20.5.2018


1.)
FR/AGILE
Choreographie: Simona Fichera | Musik: Roberto Murolo | Künstlerische Leitung: Elisabetta Ceron & Massimo Gerardi | Tanz: Simona Fichera, Francesca Sacco

Sich entblößen, verzweifeln, fallen und wieder aufstehen. Eine Seite der Medaille im selben Atemzug lieben und hassen und einen Wert erhalten, der vielleicht dem anderen Geschlecht zugeordnet wird... Die Fragilität, allem zu entsprechen, und der Wunsch, all das zu sein. Die natürlichen Grenzen zu überwinden und dem Verlangen nach Freiheit nachzugehen, Freiheit zu bauen und dann zu leben, verlangt den Mut aus einer inneren Kraft heraus... und diese Kraft, ist eine Frau.

Simona Fichera und Francesca Sacco sind Preisträgerinnen der Plattform für zeitgenössischen Tanz „WhatWeAre” in Udine/Italien.




2.)
SUD
BREATHING ART COMPANY (BARI/ITALIEN)

Choreographie: Simona de Tullio | Musik: Arakne Mediterranea, Luigi Cinque | Tanz: Angela Ilaria Raffaella Lacriola, Rita Giannuzzi, Francesco L'Abbate

SUD nähert sich dem südlichen Lebensgefühl und fokussiert Leidenschaften und Emotionen. Physisch können wir überall sein, doch die typischen Eigenschaften „des Südens” behalten wir in uns, wenn wir ,zu viel' fühlen, wenn wir ,zu viel' leben, wenn wir von etwas ,zu tief' ergriffen sind. SUD zeigt Menschen, die für das Leben brennen und feiert die Liebe zum Süden.


3.)
SOGGETTO SENZA TITOLO
ASSOCIAZIONE SOSTA PALMIZI (SIENA/ITALIEN)

Choreographie und Tanz: Olimpia Fortuni | Lichttechnik: Andrea Rossi | Produktionsassistenz: Cinzia Sista | Musik: Dark Side, Nu

SOGGETTO SENZA TITOLO ist eine Reise des Körpers auf der Suche nach der Wahrhaftigkeit im Menschen. Sie umschreibt das Bewusstsein eines Individuums, transferiert auf den Körper, der seinen materiellen Zustand ändern und seine Vorgänge in drei Bewegungskontexten (Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft) auffächern kann. Das Reale verschmilzt mit dem Irrealen in einer traumartigen Dimension.
Der Körper tritt in einen intimen und zeitgleich offenen Dialog mit Einschreibungen und Einwirkungen, die ihm Bedeutungen und Perspektiven offerieren. Er wird als Objekt bloßgestellt, entwickelt und transformiert sich in einer fortlaufenden Metamorphose, ohne Form und Bezeichnungen, die ihn einengen könnten. Wie flüssige Tinte auf einem Blatt Papier versucht er, Wahrheit zu finden. SOGGETTO SENZA TITOLO wagt den Blick dorthin, wo es dunkel ist, und schaut hinter die Fassade, um das Wesentliche zu ergründen: die Wurzeln des Lebendigen... des Lebens.

ausgewählt vom „Network Anticorpi XL 2016” und vom „Kilowatt Festival 2017”, Träger des Publikumspreis beim „GD'A - Premio per la Giovane Danza D'Autore dell'Emilia Romagna” 2017/2018


4.)
MAINS D'OR
COMPAGNIE IRENE K. (EUPEN/BELGIEN)

Choreographie : Irène Borguet-Kalbusch | Musik: Max Richter | Tanz: Anaïs Van Eycken, Andrea Gallo Rosso

MAINS D'OR entstand im Sommer 2016 im Rahmen der Trilogie „Kunst und Metall”, einem interdisziplinären Projekt. Inspiriert durch den Text „Surchauffe” (Überhitzung) von Marie-Eve Maréchal beleuchtet das Stück einen menschlichen Aspekt unserer industriellen Vergangenheit.

Atme, meine Geliebte, atme! Die Gefahr liegt in der Höhe wie die Höhe in der Gefahr. Dein Atem stockt, meine Geliebte. Atme und lasse deinen Blick schweifen.






Tanzbeiträge

der CIE Irene K. aus Eupen, Belgien


kupferschmiede, 21.5.2018

- Eintritt frei -




TANZGALA

stadttheater Gießen, grosses Haus, 21.05.2018

Höhepunkt des diesjährigen TanzArt Festivals ist wie jedes Jahr auch diesmal wieder die Gala im Großen Haus. Nationale und internationale Tanzcompagnien werden dem Gießener Publikum die Highlights ihrer Saison präsentieren.

Programmbeiträge

HIERONYMUS UND DER MEISTER SIND AUCH DA | TANZTHEATER DES THEATER TRIER
Choreographie: Susanne Linke | Ausstattung: Alfred Peter | Musik: Michael Hintzenstern, Hans Dutschke | Tanz: Luiza Braz Batista, Heloise Fournier, Lucyna Zwolinska, Paul Hess, Darwin Jose Diaz Carrero, Robert Przybyl, Victor Alfonso Zapata Cardenas, Sergey Zhukov

AUFTAUCHER | TANZCOMPAGNIE GIEßEN
Choreographie: Henrietta Horn | Kostüme: Katharina Andes | Musik: Bernard Poirier | Tanz: Caitlin-Rae Crook, Maria Adriana Dornio, Anna Jirmanová, Magdalena Stoyanova, Clara Thierry, Michael D'Ambrosio, Marcel Casablanca Martínez, Yusuke Inoue, Sven Krautwurst, Antonio Spatuzzi

LAB[E]YRINTH[E] | ALIENORBALLET (BORDEAUX/FRANKREICH)
Choreographie: Pascal Touzeau | Musik: Phillipe Bimstein | Tanz: Oskar Eon, Therese Maurice, Joanne Affolter, Justinien Tetaud










YIDAM | TANZCOMPAGNIE KONZERT THEATER BERN (SCHWEIZ)
Choreografie, Bühne, Kostüme: Ihsan Rustem | Assistenz Kostüme: Clara Sollberger | Einrichtung Licht: Hanspeter Liechti | Musik: Michael Gordon | Tanz: Winston Ricardo Arnon, Toshitaka Nakamura, Nozomi Matsuoka, Olive Lopez, Angela Demattè und Andrey Alves













VOICES | BALLETT AUGSBURG
Choreographie: Ricardo Fernando | Musik: Pust | Tanz: Eunji Yang, Lucas Axel da Silva






FANTAISIE IMPROMPTU | BALLETT BREMERHAVEN
Choreographie und Ausstattung: Sergei Vanaev | Musik: Frédérick Chopin | Tanz: Ting-Yu Tsai, Ilario Frigione


ABULO - EUFOLIA - CARMEN SUITE | BALLETT DER OPER BRESLAU (POLEN)
Choreographie: Jacek Jacek Przybyłowicz, Jacek Tyski | Musik: Luis Andressen, Henryk Mikołaj Górecki, Rodion Schtschedrin | Tanz: Natsuki Katayama, Dajana Kłos, Ożga Łukasz, Daniel Gallardo, Magdalena Kurilec








LAST TOUCH | BALLETT DES SÜDBÖHMISCHEN THEATERS BUDWEIS (TSCHECHIEN)
Choreographie: Zdeněk Mládek | Musik: Silence | Tanz: Petronela Bogdan, Zdeněk Mládek






ROMEO UND JULIA | BALLETT CHEMNITZ
Choreographie: Luciano Cannito | Kostüme: Silvia Aymonino | Musik: Sergej Prokofiew | Tanz: Nela Mrázová, Emilijus Miliauskas


ORFEO | BALLETT KOBLENZ
Choreographie: Andreas Heise | Ausstattung: Sascha Thomsen | Musik: Christoph Willibald Gluck | Tanz: Kaho Kishinami, Arkadiusz Glebocki










ROMEO UND JULIA | BALLETT TN LOS! NORDHAUSEN
Choreographie: Ivan Alboresi | Bühne: Ronald Winter | Kostüme: Anja Schulz-Hentrich | Musik: Sergej Prokofiew | Tanz: Konstantina Chatzistavrou, Joseph Caldo









MOZART-REQUIEM - FEIERT DAS LEBEN! | BALLETT THEATER PFORZHEIM
Choreographie: Guido Markowitz | Assistenz: Damian Gmür | Ausstattung: Philip Contag-Lada | Videos: Oliver Feigl | Musik: Wolfgang Amadeus Mozart | Tanz: Johannes Blattner, Stefaan Morrow, Ana Torre, Adrien Ursulet, Alba Valenciano, Evi van Wieren















RHAPSODY IN GERSHWIN | BALLETT VORPOMMERN
Choreographie: Ralf Dörnen | Ausstattung: Cornelia Brey | Musik: George und Ira Gershwin, gesungen von Ella Fitzgerald | Tanz: Leander Veizi, Isabella Heymann, Dominic Harrison








CLEAR SHADOWS
TANZCOMPAGNIE GIEßEN

Choreographie: Tarek Assam | Kostüme: Lukas Noll | Musik: Alva Noto | Tanz: Caitlin-Rae Crook, Magdalena Stoyanova, Michael D'Ambrosio, Sven Krautwurst

RENEW
Choreographie: Gleidson Vigne | Musik: Virginia Rodrigues, Antônio Carlos Nóbrega| Tanz: Laura Ávila, Gleidson Vigne

YATE AKROBATENGRUPPE SHENZHEN (CHINA)
Akrobatik: LI Lilan, JIANG Weiwei, WAN Shasha, XIN Yuan, ZHAO Huimin, WAN Wenshang, WU Dong




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