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D A S   P R O G R A M M   2 0 1 1

D I E   S T Ä D T E

Gießen 31.5.- 13.6.2011

Nordhausen 10.-11.6.2011



D I E   V E R A N S T A L T U N G S O R T E

Großes Haus - Stadttheater Gießen, Berliner Platz, Innenstadt

TiL - Theater im Löbershof, Löbers Hof 8, Innenstadt

Mathematikum Giessen - Liebigstraße 8, 35390 Gießen


TanzArtiK - Vernissage

Dienstag,  31.05.2011 19:00 Uhr, Mathematikum Giessen, Liebigstraße 8, 35390 Gießen

Tanzfotografie von Rolf K. Wegst



Ein fotografischer Spiegel der Tanzcompagnie Giessen.
Offizielle Fotos der künstlerischen Arbeiten stehen neben Bildern im Stil einer Reportage, die das tägliche Leben und Arbeiten der Compagnie in den letzten drei Jahren dokumentieren.
Dynamik, Bewegung, Rhythmus – Tanz, gebunden an Raum und Zeit, trifft auf ein Medium, das in der Abbildung den Moment einfriert und als Bruchstück aus dem Strom der Zeit herauslöst.

Im Rahmen der Eröffnung ist eine Performance von Magdalena Stoyanova und Martin Przybilla zu sehen.

Mit freundlicher Unterstützung des Mathematikums Gießen und des Deutschen Polen-Instituts.

Ausstellungsdauer: 31.05. - 19.06.2011;
Öffnungszeiten des Mathematikums: Mo - Fr 9.00 bis 18.00 Uhr, Do bis 20.00 Uhr,
Wochenende und Feiertage: 10.00 bis 19.00 Uhr

 
 
 
 
 
 
 


Chaos Algorhythm (UA) - Auftaktveranstaltung

Samstag,  04.06.2011 20:00 Uhr, Mathematikum Giessen, Liebigstraße 8, 35390 Gießen

Tanzstück von Leszek Stanek (Pl) mit der Tanzcompagnie Gießen




In der Auseinandersetzung mit allgemeinen mathematischen Texten hat der polnische Choreograph und Regisseur Leszek Stanek, Begründer des Physical Theater Studios in Bytom, Warschau gemeinsam mit Tänzern der Tanzcompagnie Gießen ein neues Stück kreiert, das im passenden Ambiente des Mathematikums seine Premiere feiern wird.


Die Performance, die der polnische Choreograph gemeinsam mit den Tänzern der Tanzcompagnie Gießen erarbeitet hat, gleicht in vielerlei Hinsicht eher einer Laborsituation als einer Bühnenvorstellung. Einerseits findet die Aufführung in einem Museum, dem Mathematikum, statt und bekommt dadurch selber etwas von eine Ausstellung. Andererseits werden schon die Proben mit den Tänzern bei Leszek Stanek zu einer Laborsituation, in der er gewisse Fragen zu Naturwissenschaften, Mathematik und Physik mit Fragen aus Wahrnehmungspsychologie und Philosophie nebeneinander stellt und auf dieser Ebene seine Experimente ausführt.
Leszek untersucht in seinem Labor, welche Bedeutung wir einer Kunst wie dem Tanz und den Naturwissenschaften wie Mathematik und Physik geben. Tanz und Mathematik haben gewisse Codes entwickelt, deren Bedeutung erst in einem größeren Zusammenhang klar wird. Aber wer gibt die Bedeutung bzw. Deutung? Wie individuell ist die Bedeutung, die wir geben? Und wie wichtig ist diese Bedeutung? Brauchen wir Bedeutung, um uns sicher zu fühlen? Wie weit kann der Künstler in seiner Abstraktion gehen, um dennoch noch vom Rezipienten konkrete Interpretation und Bedeutung zu bekommen?
Tänzer werden ständig mit Naturgesetzen konfrontiert. Allein schon die alles bestimmende Schwerkraft definiert Möglichkeit und Unmöglichkeit von Bewegung. Was aber passiert, wenn Naturgesetze außer Kraft gesetzt werden? Eine Verunsicherung würde sich breit machen, da jede bisherige Bedeutung nichts mehr wert wäre und durch eine neue Bedeutung ersetzt werden müsste.


Mit freundlicher Unterstützung des Mathematikums und des Kulturamts Gießen.

Choreographie, Regie: Leszek Stanek

Tanz: Sydney Minton Green, Giulia Settimo, Magdalena Stoyanova, Morgane de Toeuf, Christopher Basile, Sven Krautwurst, Meindert Peters



Puppentänze (UA) - Festivaleröffnung

Donnerstag,  09.06.2011 20:00 Uhr, Theater im Löbershof

Tanzcompagnie Gießen / Tanzstück von Massimo Gerardi




Schon seit dem Altertum beschäftigt sich der Mensch mit der Idee von künstlichen Wesen wie Puppen, Marionetten, Golems, Automaten, Roboter, Klons oder Avataren. Von der Puppe geht eine Faszination aus: sie ersetzt einen menschlichen Körper, nimmt ihm das Lebendige, bringt ihn gleichzeitig aber wieder hervor und simuliert ihn. Anstatt ein echter Dialogpartner zu sein, stellt sie eine leere Hülle dar, in die alles oder auch nichts hineinprojizierbar ist. Ausgehend von E. T. A. Hofmanns Erzählung „Der Sandmann“, in der ein junger Mann einer Puppe verfällt, untersucht der Choreograph Massimo Gerardi die Phänomene von Manipulation und Macht, Projektion und Besessenheit, die im Zusammenhang mit Automaten und Puppen stehen.


Choreographie: Massimo Gerardi
Ausstattung: Michele Lorenzini
Dramaturgie: Johanna Milz
Tanz: Ekaterine Giorgadze, Antonia Heß, Nina Plantefève-Castryck, Vanda Stefanescu, Hua-Bao Chien, Keith Chin



TiL1

Donnerstag,  09.06.2011 22:00 Uhr, Theater im Löbershof

Hagit Yakira (GB), Ballett Nordhausen, Ekaterine Giorgadze (TCG), Meindert Peters (TCG)




SUNDAY MORNING – WORK IN PROGRESS / Choreographie: Hagit Yakira / Bühnenbild und Lichtdesign: Rachel E. Stanners / Kostüm: Cornelis Joubert, Berit Laageide / Tanz: Takeshi Matsumoto, Orley Quick, Cornelis Joubert, Hagit Yakira

Inspiriert von den unterschiedlichen Wurzeln ihrer Vorfahren hat Hagit Yakira „Sunday Morning“ zum Ort der Kindheitserinnerungen, von Familie, Heimat und Geborgenheit aber auch Furcht vor Verlust gemacht. In dem sie diese Erinnerungen (und Gefühle) hervorruft, will sie einerseits das Auftreten von individueller Identität und andererseits auch gleichzeitig das Fortdauern von Sehnsucht nach Zugehörigkeit erforschen.




TRACES / Ballett Nordhausen / Choreographie: Jutta Ebnother / Musik: CD Name: Giora Feidman & String Quartett / Tanz: Nina Monteiro

„Traces“ lässt denken an ...eine Spur, Anflug, Linie, Pfad, Strang, Anhauch, Überbleibsel, Skizze, Grundriss…..
Die Uraufführung der Choreographie findet am 22. Mai in Nordhausen statt.




A CLOSER LOOK / Choreographie: Ekaterine Giorgadze / Musik: Eigene Komposition, Gounod, The Blue Devils / Tanz: Ekaterine Giorgadze, Meindert Peters

Inspiriert von einem Bild, auf dem eine stehende und ein ihr zu Füßen kniende Figur zu sehen sind, erforschen die beiden Künstler das wahre Verhältnis von Macht, Kontrolle, Ausgeliefertsein und Unterwürfigkeit.




MATE / Choreographie: Meindert Peters / Musik: David Lang, Originalstimme von David Attenborough / Tanz: Morgane de Toeuf, Sven Krautwurst

Jedes Tier hat sein eigenes Paarungsritual. Obwohl wir uns als Menschen teilweise weit von der Natur entfernt glauben und Sex meistens nicht nur für die Fortpflanzung da ist, haben auch wir immer noch bestimmte Rituale.

 
 
 
 
 
 
 


Ein Sommernachtstraum

Freitag,  10.06.2011 19:30 Uhr, Stadttheater Giessen, Großes Haus

Tanzstück von David Williams und Tarek Assam




Liebe, Verwirrung, Eifersucht. Verliebte, die den einen Richtigen suchen und dabei den Falschen finden. Aber auch Menschen, die nicht zu hoffen wagten und schließlich die Erfüllung ihrer Träume erleben. Jeder Einzelne von ihnen hat sein Ziel vor Augen und setzt viel dafür ein. Drei Welten, die normalerweise nichts miteinander zu tun haben, werden hier durch Magie ineinander verwoben. Ein Chaos entsteht, in dem alle Regeln und Gesetze außer Kraft gesetzt sind und geheime Wünsche endlich erfüllt werden dürfen.

„Das Stück ist trotz vieler Beteiligter wie aus einem Guss. Alle engagieren sich mit Spaß und in Bestform. Prädikat: Beste Unterhaltung im Tanz.“
Dagmar Klein, tanznetz.de


Choreographie: Tarek Assam und David Williams
Bühnenbild: Fred Pommerehn
Kostüm: Gabriele Kortmann
Dramaturgie: Johanna Milz
Musik: Felix Mendelssohn-Bartholdy, B52
Es spielt das Philharmonische Orchester Gießen unter der Leitung von Carlos Spierer
Tanz: Antonia Heß, Nina Plantefève-Castryck, Morgane de Toeuf, Magdalena Stoyanova, Ekaterine Giorgadze, Vanda Stefanescu, Hua-Bao Chien, Keith Chin, Alexey Dmitrenko, Christopher Basile, Sven Krautwurst, Meindert Peters

 
 
 
 
 
 
 


Erlebnisse getanzter Art

Freitag,  10.06.2011 19:30 Uhr, Theater unterm Dach

Kammertanzabend des Theaters Nordhausen mit Choreographien von Künstlern aus 5 Ländern



TiL2

Freitag,  10.06.2011 22:00 Uhr, Theater im Löbershof

Scottish Dance Theatre (GB), Dominik Breuer (D), Keith Chin (TCG), Alexey Dmitrenko (TCG)




DREAMT FOR LIGHT YEARS / Scottish Dance Theatre / Choreographie: Joan Clevillé / Tanz: Joan Clevillé und Solene Weinachter

Durch das Prisma einer zerbröckelnden Beziehung untersucht Dreamt for Light Years die Art und Weise wie Veränderung als Motor in unserem Leben funktioniert. Gewichtige Entscheidungen und deren Konsequenzen werden durch die weibliche Perspektive klar gemacht, während das Stück einerseits einen ruhigen und besinnlichen Raum und andererseits eine intensive und schneidende Atmosphäre entwickelt, hervorgerufen und genährt durch die sich verschiebende Dynamik zweier Protagonisten, die versuchen den Sog von verschiedenen magnetischen Polen auszugleichen.




BLINDER / Regie: Dominik Breuer / Tanz: Morgane de Toeuf, Svende Obrocki

Der Blinde an der Mauer sagte einst: "Wer nichts nicht sieht wird nicht gesehen." Was ist der Ursprung einer Bewegung? Wo beginnt ein Charakter? Was erzeugt einen Impuls und was gibt ihm seine Richtung? Gibt es Individualität? Ist jeder Gang einzigartig wie ein Fingerabdruck? Mit wie viel Blindheit sind wir geschlagen?
Und was passiert, wenn wir die Scheuklappen abnehmen?
"Blinder", inspiriert durch Erich Kästner, Charlie Chaplin und die Menschen der Giessener Fußgängerzone."




A FAMILY THING (PART 2) / Choreographie: Keith Chin / Musik: Herb Alpert & The Tijuana Brass, Andrew Bird, Serge Gainsbourg / Tanz: Christopher Basile, Keith Chin, Sven Krautwurst

Keith Chin untersucht im 2. Teil seines abendfüllenden Stücks den Beginn von Familie, von Geschwisterliebe, von Verbindungen und Zuneigungen. Was ist die „ideale“ und „perfekte“ Familie, und wo liegen die Unterschiede zum Tierreich?




WAKE ME UP! / Choreographie: Alexey Dmitrenko / Performance, Tanz: Alexey Dmitrenko

Alexey Dmitrenko hinterfragt in seinem Stück den menschlichen Drang, die eigene Identität zu erkennen und das eigene „Ich“ zu finden. Was stellen wir an, um unser „Selbst“ zu finden? Wieviele „Ichs“ machen ein „Ich“ aus?


 
 
 
 
 
 
 


TanzArt Gala

Samstag,  11.06.2011 19:30 Uhr, Stadttheater Giessen, Großes Haus

Nationale und internationale Ensembles zu Gast in Gießen




Moderation: Paul Melis und Tarek Assam


QUATTRO FORME PER CORPI / Ballett Vorpommern / Choreographie: Ralf Dörnen / Musik: Rafael Kubelik / Tanz: Ayako Nomura - Nathan Cornwell; Yoko Osaki - Armen Khachatryan, Paloma Figuero - Simon Kranz
„Quattro forme per archi“ (Vier Formen für Streicher, 1965) des Schweizer Dirigenten und Komponisten Rafael Kubelík, ist von mitreißender Impulsivität und Gefühlsbetontheit und für eine choreographische, eine körperliche (per corpi) Umsetzung prädestiniert.




KALT / Tanzkompanie Graz / Choreographie: Darrel Toulon / Tanz: Jura Wanga, Bostjan Ivanjsic
Der auf Dominica geborene Choreograph Darrel Toulon widmet sich in seinem Stück der Einsamkeit in all ihren Facetten.




STROHFEUER / The Dance Kitchen / Choreographie: David Williams / Tanz: Yahsmine Maçaira , David Williams
„Denn wir wollen uns nicht nur herzen sondern auch munden und hauten und haaren und armen und brüsten und bauchen und geschlechten und wieder handen und fußen” Erich Fried




CLANDESTINO / Tanzcompagnie Gießen / Choreographie: Tarek Assam / Musik: Musik von Manu Chao, Amestoy Trio und Louis Sclavis / Bühne und Kostüm: Annett Hunger
Tanz: Tanzcompagnie Gießen
Die TCG zeigt Ausschnitte aus dem 2009 entstandenen Tanzstück. /
„Es gibt ernste und traurige Momente, in denen Liebe und Gewalt oder drangvolle Enge im versteck der Flüchtlinge gezeigt werden….Mal ist der Tanz so filigran-komplex wie die Musik, ein anderes Mal so geometrisch-klar wie das Bühnenbild.“ Tanznetz


SIMPLES SENSATION / Theaterballettschule Magdeburg / Choreographie: Francisco Ribeiro / Musik: Climbing Katadhin von David Huntsinger / Tanz: Tamirys Candido


BETWEEN ME / Theaterballettschule Magdeburg / Choreographie: Jonathan dos Santos / Musik: Philip Glass / Tanz: Tamirys Candido




THE LAST FUTURE / Ballett Dortmund / Choreographie: Xin Peng Wang / Musik: Joe Cocker / Tanz: Arsen Azatyan
Es war eine Zeit des Aufbruchs. Einen „Sommer der Liebe“ lang stand die Welt 1969 Kopf. Die Hoffung auf Veränderung blühte an gegen den Kalten Krieg zwischen den USA und der ehemaligen UdSSR, die drohende Gefahr eines atomaren Präventivschlages und das bevorstehende Massensterben in Vietnam.
The Last Future entführt das Publikum in den „Sommer der Liebe“, als die Sehnsucht nach Freiheit phantastische Blüten trieb. „Wir wollen die Blickwinkel erkunden, aus denen kommende Epochen den Menschen sehen werden. Welches Bild wirft sich auf die Netzhaut der künftigen Zeit? Wird vom Menschen mehr bleiben als ein Mißverständnis? Wird die Erde den Zufall ihrer Entstehung überleben? Hoffnung heißt die letzte Zukunft des Menschen.“


IN THE RAIN AGAIN / Ballett des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin / Choreographie: Paul Julius (D)/ Musik: Max Richter / Tanz: Davina Kramer, Rustam Savrasov /
Wie der Titel vermuten lässt, beginnt und endet das Stück in einer melancholisch verstörten Stimmung. Da Tanz für Paul Julius eine assoziative Kunstform ist, möchte er dem Betrachter das Zwischenmenschliche, um das es für ihn in diesem Duett geht, frei deuten lassen – oder rauch die Möglichkeit offen lassen, sich nur auf die Ästhetik und Dynamik des Tanzes zu konzentrieren,


L’ESULE / Ballettensemble des Pfalztheaters Kaiserslautern / Choreographie: Stefano Giannetti / Musik: Gioachino Rossini / Tanz: Hiroya Fukuda /
Der Choreograph Stefano Gianetti zeigt einen Ausschnitt aus seinem Ballett „Rossini!“
Die Inspirationen, die Giannetti durch Rossinis Musik erhielt, setzte er in Bewegung um – ein Traum vom sonnigen Süden.


SIND WIR HELDEN? / Theater Koblenz / Choreographie: Anthony Taylor / Musik: Philip Glass / Tanz: Irina Golvovatskaia, Asuka Inoue, Alexey Lukashevich /
„Mal ist es die hohe Musikalität in Körperdynamik und fließend wechselnden Formationen, die aus dem Aufgreifen und eigenständigen Interpretieren von Kompositionsstrukturen Passagen reiner Ästhetik formt. Dann wieder verdichtet sich dieses abstrakte Schönheit zu Bildern über menschliche Beziehungen.“ (Rhein-Zeitung). Das Ballett des Theaters Koblenz präsentiert einen Ausschnitt aus Anthony Taylors Ballettabend SIND WIR HELDEN? zu Musik von Philip Glass.




UNA MATTINA / Ballett Ulm / Choreographie: Roberto Scafati / Musik: Black Frith, Ludovico Einaudi / Tanz: Juliane Nawo, Dwayne Holliday /
Una Mattina, ein Morgen... Bewegungen lassen uns den Tag Beginnen... und den Kontakt zu anderen finden...




SCREEN ON | SCREEN OFF / Ballettschule des HAMBURG BALLETT /Choreographie: Nikolaos Doede / Musik: Nikolaos Doede / Tanz: Patrick Eberts, Constant Vigier


THE CRICKET / Kielce Dance Theatre / Choreographie: Malgorzata Ziólkowska / Tanz: Malgorzata Ziólkowska

 
 
 
 
 
 
 


TanzArt Gala

Samstag,  11.06.2011 19:30 Uhr, Theater Nordhausen, Großes Haus

Nationale und internationale Ensembles zu Gast in Nordhausen




VERTIGO MAZE / Palucca Hochschule für TanzDresden / Choreographie: Stijn Celis / Tanz: Seraphine Detscher, Camilla Schmidt, Madlen Engelskirchen, Zongwei Xu, Etienne Aweh, Mark Wandsleb, Christof Paul, Riccardo Marchiori oder Robin Jung (Studierende des 3. Jahres des Bachelorstudienganges Tanz sowie des 4. Jahres des Diplomstudienganges Tanz)
Zur überirdisch schönen Musik Johann Sebastian Bachs, seiner Ciaccona für Violine solo und vier Stimmen, fragt der belgische Choreograf und Bühnenbildner Stijn Celis nach Freiheit inmitten von Restriktionen und sucht nach einem Ort der Harmonie.


DICKHÄUTER / Stadttheater Gießen / Choreographie: Tarek Assam


TANGO / Pfalztheater Kaiserslautern / Choreografie: Stefano Giannetti / Tanz: Eleonora Fabrizi, Sobir Utabaev


ALMA, MEINE SEELE (Ausschnitte aus dem Ballettabend)/ Theater Koblenz / Choreographie: Anthony Taylor / Tanz: Iskra Stoyanova, Michael Jeske, Rory Stead
Im Spätsommer 1910 begab sich Gustav Mahler auf eine mehrmonatige Konzertreise
durch Europa und Amerika. In seinem Komponierhäuschen ließ er die Entwürfe zur
Zehnten Symphonie zurück. Er wusste längst, dass er schwer krank war. Seelisch litt er zudem an dem Verhältnis seiner Frau Alma zu dem jungen Architekten Walter Gropius. Zwar hatte Alma, vor die Wahl gestellt, die Affäre beendet, doch der Schmerz in Gustav Mahlers Seele saß tief. Er starb fünfzigjährig im Mai 1911, ohne seine Symhonie vollenden zu können. So hinterließ er ein Fragment – und gibt dem Ballettabend ALMA, MEINE SEELE damit Anlass, sich aus verschiedenen Perspektiven, aus Fragmenten eines zu Ende gehenden Lebens den großen existenziellen Themen Liebe und Tod, Kunst und Leben anzunähern.


CANCAO DO MAR / Theaterballettschule Magdeburg / Choreographie: Anett Münch
"Nach Dulce Pontes „Canção do Mar“hat Anett Münch für die Magdeburger Tanzschüler eine eindrucksvolle Choreografie geschaffen, in der die Bewegung des Meeres auf der Bühne sichtbar wurde." – Magdeburger Volksstimme, 30. Juni 2010


RED FOOTBALL / Theaterballettschule Magdeburg / Choreographie: Anett Münch
Tanz: Samantha Hinz
"Schulleiterin Irene Schneider konnte in ihrer Bilanz auf weitere herausragende Erfolge der Theaterballettschule in Biarritz verweisen, wie die Goldmedaille für Samata Hinz mit dem eindrucksvoll getanzten Solo „Red Football“." – Magdeburger Volksstimme, Juni 2009


THE THREE LITTLE PIGS / Gauthier Dance // Dance Company Theaterhaus Stuttgart /
Choreographie: Armando Braswell / Tanz: Rosario Guerra, Marianne Illig, Garazi Perez Oloriz, Isabelle Pollet-Villard
Alle Welt kennt das Märchen von den drei kleinen Schweinchen: Jedes hat sich ein Haus gebaut, eines aus Stroh, eines aus Holz und eines aus Stein. Der Wolf zerstört die ersten beiden, erst bei dem Haus aus Stein gelingt es den Schweinchen, den hungrigen Wolf zu stoppen. Doch wie wäre es im echten Leben? Armando Braswell gibt darauf eine unvermutete Antwort.


A SINGLE MAN / Gauthier Dance // Dance Company Theaterhaus Stuttgart / Choreographie: William Moragas / Tänzer: Rosario Guerra
William Moragas hat seinem Kollegen Rosario Guerra Bilder auf den Leib choreographiert, die von Trauer, Liebe und Erinnerung zu sprechen scheinen. Eine reiche, beseelte Bewegungssprache entfaltet sich da im schnellen Fluss der Bewegungen und spricht mit Innerlichkeit über einen einzigen Mann, der ein einzelner ist.


TERRA ARIDA / Lamondance (Vancouver) / Choreographie: Monica Proença, Davi Rodrigues / Tanz: Annie Au, Crystal Wills, Hailley Caulfield, Giovanna Faria, Diego Pradela, João Pedro de Paula and Thiago Fayad.
Terra Arida depicts life in a area of Brazil that is so arid and deprived of water that is
almost impossible to exist. Caught in a dusty landscape of physical challenge and
demand, one must hang on to their will to survive. One must cling to survival.

 
 
 
 
 
 
 


TiL3

Sonntag,  12.06.2011 19:00 Uhr, Theater im Löbershof

Compagnie des Réformances (Iran/F)




LE CRI PERSAN / Compagnie des Réformances / Choreographie und Performance: Afshin Ghaffarian
Der persische Choreograph und Tänzer Afshin Ghaffarian lädt uns auf eine Reise durch Raum und Zeit ein, in eine Welt des Konflikts, in der sein Kampf mit symbolischen Instanzen wie Erde, Wasser, Feuer und Luft die Anfänge und Vergänglichkeit des Seins darstellt, den Lebensatem und seine Vernichtung, das Entstehen von Sprache und ihre Auflösung. In der Form einer Initiation enthüllt die getanzte Welt von Afshin Ghaffarian den Ursprung und die Geburt des Menschen zu Anbeginn der Zeit. Sein Körper, der eines beweglichen und dehnbaren Fauns, und seine bereits raue Stimme verwandeln sich im Lauf des Lebenszyklusses: vom bewegungslosen, passiven Klagen, über schwankendes Aufrechtgehen, nervtötendes Rennen, zu Singen, Sprechen, Rufen – um schließlich endlich zu tanzen, zu kämpfen, ins Wanken zu geraten und aus der Tür zu kriechen.


 
 
 
 
 
 
 


Publikumsgespräch

Sonntag,  12.06.2011 22:00 Uhr, Theater im Löbershof

Publikumsgespräch zu Le Cri Persan - Eintritt frei!



TiL4

Montag,  13.06.2011 20:00 Uhr, Theater im Löbershof

Collectivo NA|DA (I), La Verita dance Company (GR)




IN.CO. SECONDO CAPITOLO / Collectivo NA|DA / Choreographie und Dramaturgie: Antonello Tudisco / Sound: Dario Casillo / Licht: Marcello Falco / Tanz:
Francesco Colaleo, Luca Cacciapuoti, Stefano Roveda, Fabiana Lonardo Soun

Was passiert, wenn Leute denselben Raum auf unterschiedliche Weise wahrnehmen?
Ein Handlungsraum, in dem die Charaktere offensichtlich ohne Bezug aufeinander, isoliert von einander, jeder eingeschlossen in seine eigenen Welt, handeln. Sie agieren zwar im selben Raum und haben auch dasselbe Ziel, dennoch wird jeder Moment des Kontakts zum Moment des Scheiterns. Die Schwierigkeiten steigern sich, bis endlich ein konkretes, einfaches Element die Verbindung zwischen den unterschiedlichen Welten herstellen kann und direkte Kommunikation möglich wird. Zumindest scheint es so.
IN.CO ist ein Kunstprojekt, das die Muster von Kommunikationsunfähigkeit zwischen Menschen untersucht.

ZERO / La Verita dance Company / Choreographie: Natasa Frantzi, Alex Kyriakoulis / Musik: Dionisis Demetis, Nikos Georgidis, Takis Panagopoulos / Kostüm: Evgenie Sassalou / Tanz: Natasa Frantzi, Alex Kyriakoulis

Nichts ist alles, alles ist nichts.
Null ist der Beginn.
Der Beginn ist alles.
Der Beginn ist nichts.


 
 
 
 
 
 
 


Chaos Algorhythm

Montag,  13.06.2011 21:00 Uhr, Mathematikum Giessen, Liebigstraße 8, 35390 Gießen

Tanzstück von Leszek Stanek (Pl) mit der Tanzcompagnie Gießen




In der Auseinandersetzung mit allgemeinen mathematischen Texten hat der polnische Choreograph und Regisseur Leszek Stanek, Begründer des Physical Theater Studios in Bytom, Warschau gemeinsam mit Tänzern der Tanzcompagnie Gießen ein neues Stück kreiert, das im passenden Ambiente des Mathematikums seine Premiere feiern wird.


Mit freundlicher Unterstützung des Mathematikums und des Kulturamts Gießen.

Choreographie, Regie: Leszek Stanek

Tanz: Sydney Minton Green, Giulia Settimo, Magdalena Stoyanova, Morgane de Toeuf, Christopfer Basile, Sven Krautwurst, Meindert Peters

 
 
 
 
 
 
 


TiL5

Montag,  13.06.2011 22:00 Uhr, Theater im Löbershof

Breathing Art Company (I), Jandy de Cobes Company (USA), Compagnie Irene K. (B), Cie. movingtheatre.de




CHI HA UCCISO CUPIDO / Breathing Art Company / Choreographie: Simona De Tullio / Tanz: Anna De Filippis, Floriana La Martire, Elisabetta Di Cagno, Francesco Stufano

Was passiert heutzutage mit der Liebe?
"Chi ha ucciso Cupido?" ist ein Stück über das Thema Liebe in all ihren Aspekten. Was passiert, wenn wir jemanden kennenlernen? Sind wir imstande eine Person zu entdecken und eine neue Art des Sehens anzunehmen, oder können wir im anderen nur uns selbst sehen? Manchmal einsam und single zu sein ist eine Entscheidung, die nicht von uns, sondern vom Leben getroffen zu sein scheint. Jeden Tag treffen wir Leute, allerdings ohne zu erkennen, wen wir da vor uns haben. Und Liebe ist etwas, das wir nicht jeden Tag treffen. Liebe ist etwas in unserem Herzen, das wir vor den anderen so lange verstecken, bis sie zum Mythos wird.




YESTERDAY´S BIRD / Jandy de Cobes Company / Choreographie: Jason Jacobs / Musik: Andrew Maddick / Performer: Jason Jacobs, Andrew Maddick

“Yesterday’s bird“ ist die Geschichte eines Mannes, der beginnt, sich selbst etwas ernster zu nehmen. Im Kontakt mit einem anderne Charakter, der Geige spielt, lernt er, dass er nicht immer die Kontrolle über sein Handeln hat. Die Musik repräsentiert etwas im Inneren des Mannes, das dieser stark zu unterdrücken versucht. Im Verlauf des Stückes wird es immer unmöglicher, dieses Etwas zu ignorieren, da es an die Oberfläche drängt.
Das Stück handelt vom Finden eines Wegs, um mit den eigenen Dämonen umzugehen und das eigene Sein zu akzeptieren.




COCON / Compagnie Irene K. / Choreographie: Irene Kalbusch / Szenographie: Werner Bitzigeio / Tanz: Masami Sakurai, Hiroshi Wakamatsu

Cocon …und es entpuppt sich eine Choreografie für zwei Tänzer.
Die Körper verwandeln sich, die Geschlechter vermischen sich.
Aus diesem leblosen Cocon entstehen Bewegung und eine stete Metamorphose der Körper, die sich zwischen dem organisch Menschlichen und dem Tierischen hin und her bewegen. Bis dass der Körper erstickt, damit die Metamorphose fortdauert.




LIE WITH ME, LIE TO ME / Cie. Movingtheatre.de / Choreographie Massimo Gerardi / Musik: J. S. Bach / Tanz: Lisa Gropp, Massimo Gerardi

Ein Bett ist einer der intimsten Orte für und zwischen 2 Personen. In diesem Duett wird es Handlungsort sowohl für Rangeleien um Macht und Überlegenheit als auch für instinktive Aktionen, die zu ungewollten oder unerwarteten Konsequenzen führen. Zahlt es sich wirklich aus, sich und andere zu belügen? Die Erkenntnis der Unvereinbarkeit ruft radikale Entscheidungen hervor.



 
 
 
 
 
 
 


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