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D A S   P R O G R A M M   2 0 0 5

D I E   S T Ä D T E

Gießen 08.05.-15.05.2005


D I E   V E R A N S T A L T U N G S O R T E

Großes Haus - Stadttheater Gießen, Berliner Platz, Innenstadt

TiL - Theater im Löbershof, Löbers Hof 8, Innenstadt

TIG - Technologie und Innovationszentrum, Winchesterstraße 2, Europaviertel

MuK - Musik- und Kunstverein, An der Automeile 16, ehm. River Barracks


Sonntag, 8. Mai - Auftaktveranstaltung

18.00 TIG, Europaviertel


Miranda Glikson: Ophelia Pi
Pi usefully helps define the mathematics of the earth and stars, and the earth and stars define Pi. Pi is irrational, infinite and little understood. Ophelia to Ophelia makes intimate sense. After losing a mother, father and lover, the loss of her parameters pleases the order of things. She is a girl/woman who scarcely had the chance to be a woman. But in her modest, silent ways she is nevertheless a woman, and never more so than when she was hurt.


Tanzcompagnie Gießen: Blanche / dance performance installation (Premiere)
Blanche is a panoramic view of a house in a 34 m long space. It brings forward the necessity to change the relationship between dancer, audience and space.
The audience, as a challenge, must follow the day's live action that unfolds across the space. The movement of the performer and the audience provokes an elevated level of attention and participation from the audience. They will find themselves drawn into the action itself as they share the evolving performance space with the artists.
Music: Nicolas Cante & Lydwine Vanderhulst
In Kooperation mit dem Kulturamt Gießen

Merit Esther Engelke: Unmittelbar (Ausstellungseröffnung)
2 Jahre TanzArt ostwest - eine fotografische Retrospektive


Donnerstag, 12. Mai - Eröffnung

20:00 TiL


Tanzcompagnie Gießen: Oscar (Premiere)
Wer war Oscar Wilde? Geistreicher Poet, intellektueller Dandy, glühender Verehrer männlicher Schönheit - und ein nach erotischen Exzessen bis zur Selbstzerstörung fiebernder Mann. Episodenhaft nähert sich "Oscar" der Figur des exzentrischen Dichters, dessen Lebenselexier es war, für seine Zeit Verbotenes zu erschaffen und zu erleben.

22:00 MUK

Tanzcompagnie Gießen: Blanche / dance performance installation
Music: Nicolas Cante & Lydwine Vanderhulst
Blanche is a panoramic view of a house in a 34 m long space. It brings forward the necessity to change the relationship between dancer, audience and space. The audience, as a challenge, must follow the day's live action that unfolds across the space. The movement of the performer and the audience provokes an elevated level of attention and participation from the audience. They will find themselves drawn into the action itself as they share the evolving performance space with the artists.

In Kooperation mit dem Kulturamt Gießen

Irene K., : [ x-mal KLEID ]
Kurze Bewegungsformen (Solis, Duos) in Zusammenarbeit mit der "Art to Wear" - Künstlerin Mascha Mioni (CH) und der Kostümbildnerin, Sabine Kreiter aus Wuppertal und der Designerin Nicole Langen aus Monschau. Für 4-6 TänzerInnen und 1 bis 2 Musiker. Das Kleid ist Form, zwingende Form. Der Tänzer lässt es kreisen und erzittern. Er flößt ihm Leben ein.


Freitag, 13. Mai - Masterclass

20:00 TiL


Hochschule für Musik Köln: Stabat Mater | Duett aus Forest
Durch die Gründung des Instituts für Bühnentanz im Jahre 1961 wurde die Voraussetzung für eine fachgerechte Berufsausbildung zum Tänzer wie zum Tanzpädagogen geschaffen. Mit Wirkung vom 1. September 1995 hat das Land Nordrhein-Westfalen das Institut für Bühnentanz der städtischen Rheinischen Musikschule Köln an die Hochschule für Musik Köln übernommen - ausgehend von der Überzeugung, dass Tanz eine akademische Disziplin darstellt und auf universitätsebene gelehrt werden sollte. Köln selbst gilt als tolerante und aufgeschlossene, internationale und multikulturelle Stadt; seine Hochschule für Musik zählt zu den größten Musikhochschulen Europas.

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main / ZuKT: On the other side | Duo | Körperarbeit | In the middle somewhat eleavated | Und immer wieder die Zeit | Paso
Der Ausbildungsbereich ZuKT - Zeitgenössischer und Klassischer Tanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt zeigt Choreographien von William Forsythe, Olga Cobos (Palamos), Marco Santi (Berlin), den Hochschuldozenten Susanne Noodt und Dieter Heitkamp und von Studierenden. ZuKT bietet eine enorme Bandbreite unterschiedlicher Stile und überzeugt durch die Frische, Dynamik, Spielfreude und das Bewegungs- und Gestaltungsvermögen der jungen Tänzerinnen und Tänzer. ZuKT knüpft seit 6 Jahren an Frankfurter Tanztraditionen an, sei es durch die Zusammenarbeit mit William Forsythe und Tänzerinnen und Tänzern des Ballett Frankfurt oder auch dem S.O.A.P. Tanztheater, das am Mousonturm beheimatet war.
Im Bühnentanz und auch schon in der Ausbildung verändern sich langsam die Rollen von Tänzerinnen und Tänzern, diese werden zu choreographisch denkenden Tänzern ausgebildet, müssen sich aber auch mit dem spezifischen Schritt- und Bewegungsmaterial von verschiedenen Choreographen auseinandersetzen.

Dieser Situation versucht der Ausbildungsbereich ZuKT Rechnung zu tragen und ermutigt und unterstützt Studierende in der Umsetzung von eigenen Ideen.
Die öffentlichen Darbietungen und Projekte der Studierenden der Tanzabteilung der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt sind längst kein Geheimtipp mehr, sondern mittlerweile fester Bestandteil des Frankfurter Tanzlebens.
ZuKT experimentiert mit Bewegungslust und lässt sich nicht auf einen Stil festlegen.


Samstag, 14. Mai

19:30 Großes Haus


Tanzcompagnie Gießen: Bach - Musikalisches Opfer
Johann Sebastian Bachs kunstreiches kammermusikalisches Werk DAS MUSIKALISCHE OPFER, das der Komponist 1747 dem König von Preußen widmete - "opferte" - fordert in seiner kontrapunktischen Strenge und der Absolutheit der Bachschen Musiksprache zur tänzerischen Auseinandersetzung geradezu heraus. Das Kernstück der Komposition - eine Abfolge von zehn Kanons - ist an diesem zweiteiligen Tanzabend gleich zwei Mal zu hören. Jeder der beiden Choreographen bedient sich seiner ganz eigenen choreographischen Handschrift, um Geist und Klang dieser zeitlosen Musik in zeitgenössische Bewegungssprache zu formen: spielerisch-leicht der eine, in asketischer Reduktion der andere.


Sonntag, 15. Mai

11:00 Großes Haus - Frühgala Tanz


Solisten des Ballett Mainz: Lila
Ivo van Zwieten ist ein junger Nachwuchschoreograph, der aus dem Mainzer Ballettensemble hervorgegangen ist.
Gerade hat er eine Einladung der renommierten Noverre Gesellschaft Stuttgart erhalten um dort im Mai mit Tänzern des Stuttgarter Balletts ein neues Stück zu erarbeiten.
Es kann von dem hoffnungsvollen Nachwuchstalent mit seiner neuen Choreographie "LILA" ein interessantes Neoklassisches Tanzstück für die TanzAtz ostwest in Giessen erwartet werden.

Solisten des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Tanzcompany Hildesheim: Eu vi
Mit Eu vi (portugiesisch für Ich sah) schafft Carlos Matos eine verwirrende Atmosphäre, in der das Publikum gleich einem Blinden die Wirklichkeit mehr erahnen als mit Augen sehen kann.
Die sinnliche Choreografie für drei Paare verändert mit einer kontrastreichen Mischung aus ruhigen poetischen Bildern und Szenen extremer Geschwindigkeit die Wahrnehmung der Zuschauer. Gerade noch glaubte man, individuelle Details eines einzelnen Tänzers hinter der Gesamtchoreografie hervortreten zu sehen. Schon überdecken die anderen Paare diese vergängliche Momentaufnahme.
Carlos Matos ist seit der Spielzeit 2002/2003 Ballettdirektor am Stadttheater Hildesheim. Matos tanzte mehrere Jahre in den großen klassischen Balletten am portugiesischen Nationalballett. Es folgten Engagements am Euroballett Luxemburg, an den Stadttheatern Würzburg und Luzern sowie an den Städtischen Bühnen Nürnbergs und Dortmunds. Seit 1993 arbeitete er als Tänzer und Choreograf für verschiedene Theater sowie für freie Tanzkompanien in Deutschland und der Schweiz. Während dieser Jahre entwickelte er eine eigene Bewegungssprache, die keiner Handlung folgt, sondern Inhalte über energievolle, physisch anspruchsvolle Choreografien vermittelt. 1998 war Matos Preisträger beim Internationalen Choreografen Wettbewerb in Hannover.

Ballett der Staatsoper Hannover / Thoss-TanzKompanie
Das Ballett der Staatsoper Hannover steht seit 2001 unter der künstlerischen Leitung von Ballettdirektor Stephan Thoss. Gemeinsam mit seinem Ensemble hat er in Hannover ein modernes Tanzrepertoire aufgebaut, das sich nicht nur durch den unverwechselbaren choreographischen Stil von Stephan Thoss auszeichnet, sondern auch durch eine außerordentlich große thematische Vielschichtigkeit.

Kielce Dance Teatre: Drab Zeen (The Pier)
Motto: "Angel came on the Earth" Drab Zeen - it's a contemporary underground performance. Its creator is from New Caledonia, but in Paris. Condensing some styles of modern-dance, dance of Near East and components of martial arts, Verger created an individual and very interesting movement, reminding us of a natural instinct which is hidden in us. In opinion of many dance creators and the audience, this performance, because of its unique form and huge expression, leave an indelible impression, known only from special film effects.
Drab Zeen is a question about human relations, relation between people and a metaphysical world. That's a question about a sense of our life. Does our life, work, creation, love, end with our death? Are we a part of any plan, anybody important; did somebody appoint us and he has been watching us? Or do we only create a biological mechanism of life and death?

20:00 TiL



MDCompany/Guido Markorwitz, Stuttgart: Lust
Es geht zur Sache: Wohlproportionierte Turner, hysterische erregte Frauen, starke Bodybuilder und makellose Körper als Objekte der Begierde - die hocherotische Tanz-Revue "Lust" macht mit ihren furiosen Tanzszenen und parodistischen Einlagen Lust auf mehr.

"Lust ist ein intelligenter und überaus vergnüglicher Abend." (FAZ)

Willi Dorner Cie, Wien: Threeseconds
Oft wird der Tanz lapidar als "Sprache" bezeichnet. Wie aber kann diese Tanz-Sprache gelesen und verstanden werden? Der Choreograph Willi Dorner geht dieser Frage auf den Grund - Threeseconds ist der der Versuch, die analytische Betrachtungsweise der Linguistik auf den Tanz zu übertragen.

Für die freundliche Unterstützung bedanken wir uns recht herzlich bei:

Vielen Dank ebenfalls an das Liebighotel Gießen, Blumencorso Gießen,



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